
- Abendkleid Giorgio di Sant'Angelo, Kollektion Rita Watnick, Michael Stoyla—Lily et Cie, 1980 (Foto: Margaret, Rita, and Baby Jane)

- Detailaufnahme der Prada Boutique in Tokyo von Herzog und de Meuron, 2003 (Foto: Todd Eberle)

- Jaguar E-Type Coupé, 1965 (Foto: Ron Kimball)

- Charles Luckman: Parke-Davis Building, Los Angeles, 1960. Foto: Julius Shulman

- Donatella Versace, Fuchsia Ballkleid, 1999-2000; Kollektion Gianni Versace S.p.A.
06.10.2004
Ausstellung "Glamour" in San Francicso
Vom 9. Oktober 2004 bis 17. Oktober 2005 geht es im San Francicso Museum of Modern Art glamourös zu: Die Ausstellung "Glamour: Fashion, Industrial Design, Architecture" zeigt den Einfluss von Glamour seit 1945.
Eine Ausstellung auf den Spuren von Glamour: 125 Objekte von 1945 bis heute, aus Mode, Design und Architektur, dokumentieren die Entwicklung und den heutigen Status von Glamour. Glamour bedeutet Überfluss: Eine Einbindung von Elementen, die nicht an die Funktion gebunden sind, eine Vorliebe für eine Fülle an Mustern, für komplexen Aufbau und luxuriöse Materialien. In der Mode, besonders im Bereich Haute Couture, wurde Glamour verherrlicht. Ganz anders dagegen im Industriedesign: Der Grundsatz "Form follows function" verlangt, dass auf jegliche "unnötigen" Zusätze verzichtet wird: Minimalismus ist das Ideal der Designer und auch ganz besonders der Architekten. Mit zunehmendem Fortschritt der Technologien wächst aber auch wieder der Status des Glamour in Design und Architektur. Nicht nur, weil der Produktion und Herstellung heutzutage kaum noch Grenzen gesetzt sind, sondern auch durch die Konsumenten orientierte Kultur, in denen Glamour zu einem wichtigen Stilelement geworden ist. Der Bereich Mode zeigt unter anderem Werke von Yves Saint Laurent für Dior, Emilio Pucci, Paco Rabanne sowie Karl Lagerfeld für Chanel und Fendi, John Galliano für Dior, Jean-Paul Gaultier und Vivienne Westwood. Im Bereich Industriedesign reichen die Objekte von William Haines' Brentwood Stuhl von 1945 über den Metropolitan Opera Haus Kronleuchter von Hans Harald Rath, 1965, bis hin zu ganz modernen Stücken wie Ronan und Erwan Bouroullecs "Spring Cloud" Regaleinheiten, 2003, Marc Newsons Felt Chair von 1993 und der "Oyster Perpetual" Uhr aus Weißgold und Diamanten von Rolex, 2003. Die Architektur wird durch Fotos, Computerrenderings, Installationen und Modelle repräsentiert. Dabei sind historische Projekte wie Philip Johnsons New York State Theater am Licoln Center von 1964 ebenso vertreten wie moderne Entwürfe wie die Prada Boutique in Tokyo von 2003 des Architektenbüros Herzog & De Meuron.
Vorträge zur Ausstellung:
Mode: Zac Posen. 22. Oktober 2004, 15 Uhr.
Industriedesign: Ross Lovegrove. 20. November 2004, 14 Uhr.
Architektur: Hernan Diaz Alonso. 13. Januar 2005, 19 Uhr.
Alle Vorträge finden im Phyllis Wattis Theatre am SFMOMA statt.
San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA)
151 Third Street
San Francisco, CA 94103
USA





