Memory Foundations – World Trade Center Site, New York. Computer Rendering, © Studio Daniel Libeskind
The Crystal, Royal Ontario Museum, Kanada. Computer Rendering, © Miller Hare, London
Between The Lines, Jüdisches Museum Berlin, © Bitter und Bredt, Berlin

07.10.2004

Ausstellung Daniel Libeskind in London

Bis zum 23. Januar 2005 zeigt die Barbican Gallery in London die Architektur von Daniel Libeskind unter dem Titel "Space of Encounter" (Stätte der Begegnung).

 

Expressive Formen und hochentwickelter Symbolismus prägen die Entwürfe von Daniel Libeskind. Nach Jahrzehnten der theoretischen Arbeit erlangte Libeskind mit der Eröffnung des Jüdischen Museums in Berlin vor fünf Jahren internationale Berühmtheit als praktizierender Architekt. 2003 gewann er das Rennen um das wahrscheinlich wichtigste internationale Architekturprojekt der heutigen Zeit: den Entwurf für Ground Zero in New York.

16 Projekte – sowohl vollendete als auch zukünftige – präsentiert die Ausstellung anhand von bisher noch ungezeigten Modellen, Zeichnungen, Plänen sowie Film- und Diaschauen. Zu den bereits bestehenden Projekten zählen das Felix Nussbaum Haus in Osnabrück und das Imperial War Museum in Manchester. Die Entwürfe für noch ausstehende Projekte, die die Besucher erwarten, sind unter anderem ein spiralförmiger Anbau zum Victoria & Albert Museum in London, das Dänische Jüdische Museum in Kopenhagen, und das Denver Art Museum in den USA. Die geplante Architektur für den Platz des ehemaligen World Trade Center wird anhand eines beleuchteten Modells anschaulich dargestellt.