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- ICSID Präsident: Peter Butenschøn

- Prof. Dr. Peter Zec, Geschäftsführender Vorstand des Design Zentrums Nordrhein Westfalen

- Die teilnehmenden ICSID-Mitglieder aus elf Ländern.
Internationales Lob für Design Zentrum Nordrhein Westfalen
Eine erfolgreiche und gut besuchte Tagung über die Zukunft des Designs fand vom 18. bis 19. Oktober 2002 im red dot design museum statt. Zum Thema "Designförderung im Hinblick auf unternehmerische Ziele und kulturelle Herausforderungen" berieten Designexperten aus ganz Westeuropa gemeinsam über die Designförderung der Zukunft. Die internationale Organisation für Design (International Council of Societies of Industrial Design, ICSID) wählte für seine Europa-Konferenz als Organisator das Design Zentrum Nordrhein Westfalen aus – eine besondere Würdigung für Institution und Standort.
Das Interesse der internationalen Designwelt war sehr groß: aus elf Ländern schickten Designorganisationen ihre hochkarätigen Experten nach Zollverein: von Skandinavien über Frankreich, England, die Niederlande - und auf besonderen Wunsch selbst aus Malaysia – reisten die Teilnehmer an.
Die Tagung zeigte: das Design Zentrum Nordrhein Westfalen hat für andere Designinstitutionen und –förderer eine besondere Vorbildfunktion. Was das Design Zentrum aus eigener Kraft entwickelt, wird nun auch in den anderen Ländern angestrebt – der enge Kontakt zur Industrie, eine Kommunikationsplattform für Mittelstand und Designer und darüber hinaus auch als kultureller Designförderer in EU-Projekten wie "European Design Network" und "CHIPS" maßgeblich engagiert zu sein. Besonders der Spagat des Design Zentrums zwischen Wirtschaftsförderung und der kulturellen Komponente brachte dem Design Zentrum großes Lob und internationale Anerkennung ein.
Gerade Nordeuropa, allen voran Schweden, Finnland und England, haben Design ebenfalls als unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor für die Zukunft erkannt. Hier wird Design mit hohem Engagement und großer finanzieller Zuwendung des Staates gefördert: Allein in Schweden wird die nationale Designförderung mit umgerechnet 27,4 Mio € unterstützt. Das Design Council aus England betreibt seit 1944 eine aktive Designförderung, die besonders die Wirtschaft und Industrie unterstützt; in Finnland wird ein groß angelegtes und von offizieller Seite unterstütztes Design-Förderungsprogramm, "Design 2005!", das Thema Design in Wirtschaft und Industrie nachhaltig etablieren. Ziel ist es in allen Ländern Kontakte zwischen Industrie, Wirtschaft, Designern und der Kreativ-Branche herzustellen. – Nicht nur für Zollverein, auch für die nördlichen Länder scheint das Jahr 2005 eine besondere Anziehungskraft zu haben. Das "International Design Festival" in Schweden und das Design-Förderungsprogramm für die Wirtschaft "Design 2005" in Finnland erleben Ihre Eröffnungen und Höhepunkte alle in 2005.
Die "außergewöhnliche Arbeit des Design Zentrums Nordrhein Westfalen und seines Geschäftsführers Prof. Dr. Peter Zec", so der aus Norwegen stammende Vorstandsvorsitzende von ICSID, Peter Butenschøn, sei für alle Teilnehmer ein herausragendes Beispiel für erfolgreiche Standortförderung. Die Entwicklung Zollvereins durch den Impulsgeber Design stellte die ehemalige Beigeordnete der Stadt Essen, Dr. Irene Wiese-von Ofen, den Tagungsteilnehmern vor.
Der Bedeutung der Konferenz für die Region trug auch die Stadt Essen Rechnung: Auf Einladung des Oberbürgermeisters Dr. Wolfgang Reiniger kamen die Designförderer am Abend des ersten Tages im Rathaus zusammen, um dort, hoch über den Dächern Essens und mit beeindruckender Aussicht auf die Stadt, in geselliger Runde zu Abend zu essen. Die Begrüßungsrede hielt Bürgermeister Norbert Kleine-Müllhoff, der die Bedeutung des Design Zentrums für den Designstandort Essen und insbesondere für die Entwicklung Zollvereins lobend herausstellte. Nach effektivem Arbeiten und angeregten Diskussionen stand am Ende des zweiten Konferenztages eine lehrreiche Sightseeing-Tour im Programm: Auf einer "Tour de Ruhr" ging es mit dem Bus zur "Arena Auf Schalke", zum Gasometer in Oberhausen, zum RWE-Turm und zum Aalto-Theater in Essen. Bei einem Abendessen in freundschaftlicher Atmosphäre ließen die internationalen Konferenzteilnehmer am Samstagabend in einem Restaurant an der Ruhr die Tagung ausklingen.



