Neue Formen

Formen im Zwiespalt von hart und weich

Ähnlich wie im Möbelbereich ist auch die Gestaltung im Sanitärbereich formal hin- und hergerissen zwischen Geometrie und organischer Form, zwischen hart und weich.

Betont eckige Wannen und Waschbecken stehen kreisrunden oder ovalen Formen gegenüber. Dabei haben beide Formen ihre Berechtigung: In einer Welt, die immer komplexer und komplizierter wird, sehnen wir uns nach Klarheit. Das Design antwortet darauf mit einer sehr klaren Formensprache, mit geometrischen Grundformen und asiatisch inspirierter Puristik, die Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Aber auch der formale Gegensatz ist eine Antwort auf bestehende Bedürfnisse: Organische Formen vermitteln Natürlichkeit und Geborgenheit. Die Wellenform nimmt das Thema Wasser auf.

 

Eckige und runde Formen in spannungsvoller Harmonie

Oftmals braucht es aber gar keine Entscheidung zwischen eckig und rund, denn viele Produkte nehmen beides in ihre Formensprache auf: Asymmetrische Waschtische mit planer, streng geometrischer Keramikoberfläche, die ein organisch geformtes Becken fasst, oder Waschschalen, die als verrundeter Kubus gestaltet sind, – so entsteht eine spannungsvolle Harmonie aus Kantigem und Rundem.

 

Skulpturale Formen

Die Skulpturalität ist ein wichtiges Phänomen im Bereich der Formen. Das Bad wird zum Kunstwerk. Freistehende, voluminöse, ovale Badewannen muten skulptural an, Waschbecken ruhen scheinbar schwerelos wie Kunstobjekte auf Präsentationspodesten.

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