Philippe Starck
Axor Starck X

27.06.2005

Philippe Starck: Gestaltete Kraft – Übermaß als Prinzip

Wasser hält sich an keine Grenzen. Es sucht sich mit aller Kraft neue Wege. Große Flüsse wie etwa der Amazonas oder der Nil schaffen stetig neue Lebensräume, indem sie ganze Landstriche überschwemmen. Durch die Kultivierung und Eindämmung ging diese Kraft des Wassers jedoch vielfach verloren. Die Gestaltung des Axor Starck X Einhebel-Waschtischmischers von Philippe Starck sucht diesen Aspekt einer unbändigen Wasser-Kraft abzubilden; die Gestaltungsmaxime ist bewusst die des „Übermaßes als Prinzip“.

 

Philippe Starck wurde 1949 in Paris geboren. Er ist auf vielfältige Art und Weise im Produkt- und Industriedesign, in der Architektur und Innenarchitektur tätig. Er war verantwortlich für die Gestaltung vieler Hotels, Museen, Privathäuser und anderer Gebäude auf der ganzen Welt, darunter in Tokio, Osaka, New York, Madrid, Hongkong, Mexiko, London und Paris. Philippe Starck ist Lehrer und Berater für mehrere Einrichtungen und Institute, darunter die Domus-Akademie in Mailand und die École des Arts Décoratifs in Paris. Seine Arbeiten werden unter anderem im Centre Pompidou in Paris, im Museum of Modern Art in Kioto und im Design Museum in London ausgestellt. Seinem breit gefächerten Interesse folgend, entwarf Philippe Starck zahlreiche unterschiedliche Produkte, darunter Boote für Bénéteau, Badezimmersuiten für Duravit, Hansgrohe, Hoesch und Axor, das olympische Feuer der Olympischen Spiele in Albertville, Brillengläser für Alain Mikli, eine Armbanduhr für Fossil in den USA, eine Wettervorhersagestation und einen Alarmwecker für Oregon Scientific sowie Schuhe für Puma. Zu den vielen Preisen, die Philippe Starck erhielt, zählen der „Oscar du luminaire“ 1980, der „Platinum Circle Award of Chicago“ 1987, der „Harvard Excellence in Design Award“ 1997, der „Compasso d’Oro“ 2001, mehrere „red dot“-Preise zwischen 1995 und 2004 sowie der „Lucky Strike Designer Award“ 2004.

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