Frei Otto 1972
Olympiadächer München, 1972 (mit Behnisch & Partner, Leonhardt und Andrä) Modell: Atelier Frei Otto, 1968
Stadt in der Arktis, 1971 (mit Kenzo Tange)
Konferenzzentrum und Hotel, Mekka, 1974 (mit Rolf Gutbrod)

19.05.2005

Ausstellung zum Werk Frei Ottos

„Leicht bauen, natürlich gestalten“, unter diesem Titel zeigt das Architekturmuseum in der Pinakothek der Moderne in München vom 26. Mai bis zum 28. August eine umfassende Ausstellung zum Werk des Architekten Frei Otto.

 

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat kein anderer deutscher Architekt so große internationale Anerkennung gefunden wie Frei Otto, zu dessen Hauptwerken u.a. der Deutsche Pavillon für die Weltausstellung 1967 in Montreal und die bewegliche Überdachung der Stiftsruine Bad Hersfeld von 1968 zählen.

Bereits 1954 erregte er mit seiner Doktorarbeit „Das hängende Dach“ erstes Aufsehen und seitdem gingen immer wieder wichtige Impulse und Anstöße von ihm aus. Sein Aufruf 1977 „Hört endlich auf zu bauen, wie ihr baut...“ ist heute aktueller denn je.

Im Bereich der Leichtbauweise hat er sein Leben lang geforscht, sie wissenschaftlich entwickelt und nach Möglichkeiten gesucht, mit geringem Material- und Energieaufwand Dächer und Gebäudehüllen zu bauen. Frei Otto ist Vorreiter auf den Gebieten Ökologie , Umweltverträglichkeit und Ressourcenforschung, Begriffe, die heute in aller Munde sind.

Mit der umfassenden Ausstellung würdigt das Architekturmuseum der TU München das Lebenswerk des großen Architekten.

Mehr über Frei Ottos Werk lesen Sie auf www.pinakothek.de.