

- "Im Takt" von Michaela Burger

- Michaela Burger

- „Wetterküche“ von Marc Karpstein und Bernhard Staiber

- Bernhard Staiber

- Marc Karpstein

- "Frau Wow" von Katja Schwalenberg

- Katja Schwalenberg
21.10.2005
Nominierungen für den red dot: junior prize
Beim red dot award: communication design bleibt es spannend bis zum Schluss: Die Gewinner der beiden Ehrenpreise werden erst ganz am Ende der Preisverleihung am 23. November 2005 bekannt gegeben. Nominiert für den red dot: junior prize, der an die beste studentische Arbeit geht, sind:
„Im Takt“, Michaela Burger
„Im Takt“ ist der Titel zu einem umfangreichen Werk, bestehend aus neun Büchern, in denen das zentrale Thema, der Takt, sowohl konzeptionell als auch gestalterisch in seiner ganzen Vielfältigkeit visuell und akustisch dargestellt wird. Diese Arbeit soll ein besseres Verständnis für den abstrakten Begriff „Takt“ schaffen, das Gedankenkonstrukt in seiner Vielschichtigkeit visualisieren und seine Ästhetik greifbar machen. Die einzelnen Bücher zeigen unterschiedliche Interpretationen des Begriffs „Takt“, in untrennbarer Verbindung zur Musik und Architektur, Gestaltung und Komposition. „Im Takt“ ist eine Diplomarbeit von Michaela Burger von der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Design.
Michaela Burger wurde 1978 in Müllheim, Baden Württemberg, geboren und lebt heute in Düsseldorf. Schon während ihres Studiums konnte Michaela Burger vielfältige Berufserfahrung in Praktika und als freie Mitarbeiterin sammeln. Sie gewann bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen, und konnte neben ihrer diesjährigen Nominierung für den red dot award: junior prize schon zweimal den red dot in Empfang nehmen.
„Wetterküche“, Marc Karpstein und Bernhard Staiber
Die „Wetterküche“ ist eine interaktive Anwendung zur Erklärung des Phänomens Wetter. Sie bietet ein experimentelles Umfeld, in dem die meteorologischen Parameter und deren Zusammenspiel nachvollziehbar werden. Durch die animierte Darstellungsform kommt die Dynamik des Phänomens Wetter in einer Form zur Geltung, wie sie mit herkömmlichen statischen Darstellungsformen nicht sichtbar gemacht werden kann.
Auf der Erlebnisebene der Website kann der Anwender selbst Wetterphänomene herstellen, die anhand von interaktiven Modellen auf der Erklärungsebene erläutert werden. Auf diese Weise wird das komplexe Funktionsgefüge der Wetterentstehung auch für den Laien verständlich.
Bei der „Wetterküche“ handelt es sich um eine Diplomarbeit von Marc Karpstein und Bernhard Staiber von der Fachhochschule Schwäbisch Gmünd, Hochschule für Gestaltung, Studiengang Information und Medien. Bernhard Staiber, geboren 1975 in Mutlangen, studierte nach seinem Abitur 1994 zunächst Betriebswirtschaftslehre an der Berufsakademie in Heidenheim. Als Diplom-Betriebswirt arbeitete er zwei Jahre lang bei der Landesbank Baden-Württemberg bevor er im Jahr 2000 sein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd aufnahm. Nach einem Auslandssemester in Rio de Janeiro machte Bernhard Staiber 2004 mit der Gemeinschaftsarbeit „Wetterküche“ seinen Studienabschluss zum Diplom-Designer und ist seit Anfang 2005 bei der healthpro GmbH in Düsseldorf tätig.
Marc Karpstein wurde 1977 in Memmingen geboren und begann sein Studium im Jahr 2000 in der Fachrichtung Information und Medien an der Fachhochschule Schwäbisch Gmünd. Nach mehreren Auslandspraktika in Amsterdam erhielt Marc Karpstein im Jahr 2004 für die Gemeinschaftsarbeit „Wetterküche“ sein Diplom und arbeitet seitdem als Junior Designer bei Studio Laucke in Amsterdam.
„frau wow – eine bildhafte dokumentation“, Katja Schwalenberg
In 21 Kapiteln werden auf unterschiedliche Weise die vielseitigen Facetten des Frau-Seins im wahrsten Sinne des Wortes nachgezeichnet. Jedes Kapitel ist in einer anderen grafischen Formensprache aufgemacht, vom Porträt über Bleistiftskizzen, bis hin zur Wachsstiftzeichnung. 372 Seiten kommen völlig ohne erklärenden Text aus. „frau wow“ liest nicht zwischen den Zeilen, sondern erzielt seine Wirkung allein durch den Einsatz von Strich, Farbe und Druckerschwärze. Inspiriert wurde die bildhafte Dokumentation, die ausschließlich Themen, Interessen und Wesenszüge der Frau darstellt, durch einschlägige Ratgeberbücher und Frauenzeitschriften.
Gestaltet wurde „frau wow“ von Katja Schwalenberg, einer Jungdesignerin aus Sachsen. Geboren 1975 in Karl-Marx-Stadt, begann Katja Schwalenberg nach ihrem Abitur 1994 eine Ausbildung als Buchbinderin. Im Anschluss daran studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo sie im Jahr 2001 ihr Diplom in der Fachklasse für Illustration erhielt. Ein anschließendes Meisterschülerstudium konnte sie erfolgreich im Jahr 2003 beenden. Katja Schwalenberg lebt in Leipzig und arbeitet als freischaffende Illustratorin und Grafikdesignerin. Seit 2004 ist sie außerdem als Assistentin für Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig tätig.





