Kathedrale der Industriekultur
Die 1986 stillgelegte Zeche Zollverein gilt als eines der bedeutendsten Industriedenkmäler des 20. Jahrhunderts und wurde im Dezember 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Damit reiht sich Zollverein in die Liste der schützenswerten Kulturdenkmäler ein, in die bereits so bedeutende Monumente wie die ägyptischen Pyramiden und das Tadsch Mahal aufgenommen wurden. Für die Nutzung durch das Design Zentrum Nordrhein Westfalen wurde das Kesselhaus von Lord Norman Foster of Thames Bank umgestaltet und 1997 eröffnet.
Die Industrie hinterließ eine atemberaubende Architektur im Bauhausstil, die durch die persönliche Handschrift des britischen Architekten Lord Norman Foster of Thames Bank geadelt wurde. Er gestaltete das neue Domizil des Design Zentrums und machte das Kesselhaus zu einem inspirierenden Veranstaltungsort.
Der sogenannte Schürerstand ist das Herz des Kesselhauses. Das Entree dieser gigantischen Kathedrale eröffnet zwischen stählernen Dampfkesseln eine neue Bühne für Produkt- und Firmenpräsentationen, Design- und Themenausstellungen sowie Kongressen und stilvollen Empfängen.
An Stahlträgern entlang, vorbei an Stahlrohren und gebrannten Kacheln, führt der Weg der freitragenden Galerieebene, die den Blick freigibt auf über 4000 qm Ausstellungsfläche.
Die neue Architektur aus Glas und Beton verschmolz mit den alten Rohrleitungen, Armaturen und Stahltreppen zu einer Bühne für Wirtschaft, Politik und Kultur.
www.fosterandpartners.com
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