
- Diana Zima

- Nominiert für den red dot: junior prize: das Buch „Königskinder – Für die perfekte Familie“, gestaltet von Diana Zima. Die Fotos entstanden in Zusammenarbeit mit Andrea Seifert


Königskinder - Diana Zima ist nominiert für den red dot: junior prize
Im diesjährigen red dot award: communication design wurde Diana Zima für ihre Arbeit „Königskinder” mit dem red dot: best of the best ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung ist Diana Zima automatisch für den red dot: junior prize nominiert.
Die ungewöhnliche Arbeit „Königskinder“ reagiert auf die moderne Luxusgesellschaft und präsentiert eine Art ironisch-kritischen Katalog, anhand dessen das perfekte Kind zusammengestellt werden kann. Detailfreudig und originell kann dort von der Größe bis zur Augenfarbe des Wunschkindes jede Eigenschaft vermeintlich individuell „bestellt“ werden. So grotesk die Themenwahl, so vollendet ist auch die Gestaltung des Katalogs, der die Jury des diesjährigen red dot award: communication design sofort überzeugen konnte.
Diana Zima ist Diplom-Kommunikationsdesignerin und lebt in Dortmund. Von 2000 bis 2005 studierte sie an der FH Dortmund, University of Applied Sciences. Berufliche Erfahrung konnte sie 2003 während eines Praktikums bei KNSK in Hamburg sammeln. Nach ihrem Studium war sie freiberuflich für die PixelConsult GmbH und das Theater Dortmund tätig, bevor sie 2006 eine Festanstellung im Bereich Création bei der Plantamedium GmbH bekam.
red dot online sprach mit der Designerin über ihre Auszeichnung und über ihre Erfahrung und Pläne als junge Designerin:
Frau Zima, was bedeutet eine Auszeichnung mit dem red dot: best of the best und die Nominierung für den red dot: junior prize für Sie?
Ich bin überglücklich über die Auszeichnung mit dem red dot: best of the best. Dass meine Arbeit zudem noch für den red dot: junior prize nominiert ist, ist quasi noch mal ein zusätzliches Tüpfelchen auf dem i. Anders gesagt: Ich fühle mich sehr geehrt und geschmeichelt. Und sehe in der Auszeichnung eine Bestätigung meiner Arbeit.
Welche Pläne haben Sie als Designerin für die Zukunft?
Es ist schwierig zu sagen, welche Pläne ich als Designerin für die Zukunft habe. Vielleicht, weil Studium und Realität gerade aufeinanderprallen, und ich erst ausloten muss, in welche Richtung ich gehen will.
Worin liegen Ihrer Meinung nach die besonderen Herausforderungen, die sich in der heutigen Zeit dem Designer stellen?
Ein Designer muss in der heutigen Zeit mehr denn je multitasking-fähig sein. Informationen aus allen Lebensbereichen aufnehmen, verwerten und das Ganze dann so weit reduzieren, dass ein klares Statement ersichtlich wird. Eines, das in sich schlüssig ist, aber doch nur so viel preisgibt, dass es beim Gegenüber Interesse weckt. Ich denke, dass das heutzutage die schwierigste Aufgabe eines Designers ist. Vielleicht, weil es mittlerweile so viele Anbieter und Produkte auf dem Markt gibt, dass es beinahe unmöglich erscheint, einem bestimmten Produkt ein unverwechselbares Image zu geben. Den Zeitgeist zu treffen, und durch Originalität und Witz Interesse für ein bestimmtes Thema zu wecken, sind drei ganz wichtige Komponenten im kreativen Schaffensprozess.





