
- Martin Gorka, Cornelia Vogt und Violetta Walter

- „Erdzeiten – Atlas der Paläogeografie“ nominiert für the red dot: junior prize


30.11.2006
Erdzeiten – Atlas der Paläogeografie: Mit einem Team von drei Gestaltern zur red dot: best of the best-Auszeichnung
Cornelia Vogt, Violetta Walter und Martin Gorka heißen die drei Jungdesigner, die für ihre Arbeit „Erdzeiten“ mit dem red dot: best of the best ausgezeichnet wurden und damit automatisch für den red dot: junior prize nominiert sind. Gemeinsam studieren sie seit dem Jahr 2000 an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Visuelle Kommunikation und widmen sich momentan ihrer Diplomarbeit.
Ihr gemeinsames Projekt „Erdzeiten – Atlas der Paläogeografie“ entstand an der HfG Offenbach und wurde betreut von Prof. Klaus Hesse in Zusammenarbeit mit dem Senckenbergmuseum Frankfurt. Mit diesem Projekt möchte das Museum die Paläogeografie wieder stärker ins Bewusstsein der Schüler und der interessierten Allgemeinheit bringen. „Erdzeiten“ ist in diesem Umfang der erste Atlas seiner Art und zeigt Plattentektonik, Verteilung von Land und Meer, klimatische Verhältnisse, Vulkanismus, Tier- und Pflanzenwelt, sowie Meeresströmungen von 290 Millionen Jahren bis heute. Konzept und Gestaltung vermitteln unkompliziert die Fülle an Informationen und zeigen die Erde als einen lebendigen, bewegten Planeten.
Cornelia Vogt war bereits als Finalistin im nationalen Visa-Design-Contest erfolgreich und war Mitgestalterin von „sushi 7“, dem Jahrbuch zum Nachwuchswettbewerb des Art Direktors Club.
Violetta Walter arbeitete bereits im Jahr 2003 mit Martin Gorka und Cornelia Vogt an „sushi 6“. Anschließend absolvierte Violetta Walter ein Auslandssemester an der HGK in Luzern, Schweiz.
Martin Gorka war außerdem im Jahr 2004 Finalist beim nationalen Visa-Design-Contest. Anschließend studierte er für ein Semester in Antwerpen, Belgien
red dot online sprach mit den erfolgreichen Nachwuchsdesignern über ihre Auszeichnung im red dot design award, über ihre Pläne und ihr Verständnis von modernem Design:
Was bedeutet eine Auszeichnung mit dem red dot: best of the best und die Nominierung für den red dot: junior prize für Sie?
Wir freuen uns über die Auszeichnung und empfinden sie als Anerkennung unserer gestalterischen Leistung. Wir sehen in der Auszeichnung die Möglichkeit, eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen.
Welche Pläne haben Sie als Designer für die Zukunft?
Am wichtigsten ist es uns, weiterhin interessante und anspruchsvolle Projekte gestalten zu dürfen.
Worin liegen Ihrer Meinung nach die besonderen Herausforderungen, die sich in der heutigen Zeit dem Designer stellen?
Die Herausforderung liegt nach wie vor darin, Funktionalität und Design in Einklang zu bringen. Die Arbeit und nicht der Designer sollte deshalb im Vordergrund stehen. Die Gestaltung muss in die Tiefe des Projektes gehen, seine Struktur begreifen und sich nicht mit oberflächlichen Effekten zufrieden geben.
Wie hoch ist Ihrer Ansicht nach die wirtschaftliche Bedeutung von Design?
Design sollte in erster Linie nicht der Wirtschaftlichkeit dienen, sondern der Kommunikation.
Haben Sie Designvorbilder?
Für uns gibt es keine konkreten Vorbilder.





