05.01.2007

European Design Promotion Conference, Paris

Auf der alljährlichen Konferenz, die am 8. und 9. Januar in Paris stattfindet, treffen sich führende Persönlichkeiten der Designförderung, um den regionalen und internationalen Kontext der europäischen Designförderung zu diskutieren. Abgeschlossen wird das diesjährige Programm mit einer Geburtstagsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Icsid, dem Weltdachverband der Designer.

 

Icsid Präsident Professor Dr. Peter Zec wird die Konferenz gemeinsam mit Denis Tersen, Directeur Direction régionale du commerce extérieur Ile-de-France, eröffnen. Den Vorsitz der ersten Diskussionsrunde führen Gisele Raulik (Design Wales) und Jean Schneider (APCI). Michael Thomson (Beda); Rob ter Steege (Eindhoven municipality design programme manager), Luigi Ferrara (Director, School of design and Institute Without Boundaries, Toronto) sowie weitere Redner diskutieren, wer Designförderung eigentlich benötigt: sind es die Designer oder ist es die Industrie, sind es regionale oder nationale Regierungen oder die Bürger?

Der Frage nach den Zielen von Designförderung gehen Judith Thomson (Better by Design, New-Zealand); Pr. Lena Tsipouri (Faculty of Economics, National and Capodistrian University) und Krister Ahlström (Finnish design roundtable) nach.

Ob Designförderung eine Aufgabe ist, die staatlich finanziert werden sollte, oder vielmehr eine Dienstleistung, welches Geschäftsmodell dafür angebracht wäre und ob Designförderung eine Non-Profit Leistung sein kann, diskutieren neben anderen Sprechern Vito Orazem (Design Zentrum Nordrhein Westfalen) und Christian Sherfig (Danish Design Centre). Der erste Veranstaltungstag wird mit einem Besuch der « Observeur du design » Ausstellung abgeschlossen.

Den zweiten Konferenztag eröffnet Pierre Vigier (DG-Enterprise and Industry, Direction of Innovation, European Commission). Im Anschluss sprechen Ray Lambert (Deputy director, Science and innovation analysis, Department of Trade and Industry); Max Rolfstam (CIRCLE Centre for innovation, Lünd university).

Ob sich Zentren zur Designförderung stärker mit der Entwicklung innovativer Netzwerke und Gruppen befassen sollten, diskutieren unter anderem Steinar Amland (Danish Designers) und Thomas Pilati (Université du Québec à Montréal). Die darauf folgende Sitzung wird von Prof. Brigitte Borja de Mozota (Université de Paris-X/Essec) geleitet. Thema ist die wachsende Bedeutung betriebsinternen Designmanagements und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Firmenorganisation. Eine allgemeine Diskussionsrunde beschließt die zweitägige Konferenz. Im Anschluss findet im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Icsid eine Feier statt.

Veranstaltungsort

Cité des Sciences et de l’Industrie

30 avenue Corentin Cariou

75019 Paris

Weitere Informationen finden sie hier:

http://www.apci.asso.fr/seminaires_uk/index.php