Das Handy der Zukunft soll in seiner Optik und Haptik individuell gestaltbar sein, hier das Modell "JungleMoto"
Der thermochrome Lack des JungleMoto zeigt mit zunehmender Gesprächsdauer ein immer größer werdendes Motiv
Das SnapMoto ist eine externe Digicam fürs Handy und mit acht Kameras ausgestattet
PushMyButtonMoto: ähnlich einem Shortcut beim Computer, kann eine vorher definierte Funktion am Handy durch Druck aktiviert oder deaktiviert werden
Nachrichten können mit dem TaggerMoto an öffentlichen Plätzen oder Gebäuden für Handynutzer platziert werden, die per GPS oder RIFD abgerufen werden können
Ein Unikat bildet das UndercoverMoto: Die oberste Schicht des Gerätes wird mit der Zeit abgetragen, und darunter verbirgt sich eine komplett neue Oberfläche, die durch den unterschiedlichen Abgriff bei jedem Handy anders aussieht
Das StereoMoto kann mit einer Kette um den Hals getragen werden und per Bluetooth Musik vom Handy empfangen
Kindgerechtes Design: das KidsMoto
MotoCessities nennt sich ein Taschenentwurf, der es dank Micro-LED-Chips, die an den Enden der Stofffasern befestigt sind, ermöglicht, das Handy leichter zu finden

30.01.2007

Motorola und die Köln International School of Design präsentieren Konzepte für die mobile Gesellschaft der Zukunft

Entwürfe zu einer zukünftigen Generation von Mobiltelefonen präsentierten Studierende der Köln International School of Design unter der Betreuung von Prof. Günter Horntrich und Andreas Wrede in Zusammenarbeit mit Motorola Ende des Jahres in Köln. Die Konzeptentwürfe für die Zukunft der mobilen Kommunikation beschäftigen sich im Schwerpunkt mit den Möglichkeiten zur Individualisierung von Motorola-Mobiltelefonen und zeigen neue Möglichkeiten im Handydesign sowie denkbare Zusatznutzen für den privaten Einsatz.

 

Orientiert an der zentralen Frage, wie die Zukunft der mobilen Kommunikation aussehen könnte, entstanden fünfzehn innovative Konzepte, die auf eine stärkere Individualisierung des Designs, eine Vereinfachung des Alltags, mehr Spannung und Spaß und mehr Möglichkeiten für Kommunikation und Interaktion zielen. Die Konzepte der Studenten bestätigen, dass in den nächsten Jahren nicht nur die reinen technologischen Eckdaten bei der Kaufentscheidung für ein Mobilgerät von entscheidendem Interesse sein werden. Vielmehr soll das Handy der Zukunft in seiner Optik und Haptik individuell gestaltbar sein. Es muss nicht nur in der äußeren Erscheinung in den Alltag integrierbar sein, sondern auch durch die Verbindung mit innovativen, externen Geräten die mobile Kommunikation im privaten Umfeld unterstützen. Gleichzeitig wird der Anspruch an das Design der Geräte weiter steigen.

„Die Konzepte der Studierenden bieten außergewöhnliche Ideenansätze für Zusatznutzen im privaten Bereich“, erklärt Claudia Läpke, Marketingleiterin Mobile Devices der Motorola GmbH. „Gleichzeitig verbinden sie innovatives Design mit modernster Technologie.“ Dieses Projekt mit der Köln International School of Design ist Teil der Trendsichtung des Unternehmens unter dem Dach von MOTOSTYLES. MOTOSTYLES ist eine von Motorola im Frühjahr 2006 ins Leben gerufene Kommunikationsplattform, die die Förderung neuer Stile, innovativer Designs und zukünftiger Trends in den Mittelpunkt stellt, zu der die Kooperation mit der Köln International School of Design gehört.

Innovativer Informationstransfer

Die Konzepte der Studierenden spielen mit ungewöhnlichen Funktionen, Materialien und Formen: Das AnywhereMoto ist ein Armband, das Handybesitzer virtuell miteinander verbindet. Mit dem GameMoto-Entwurf kann eine Gruppe dank Bluetooth gemeinsame Spiele erleben. Ebenfalls einen Informationstransfer per Bluetooth ermöglicht das InfoMoto, sobald zwei Geräte aneinander gedrückt werden. Die Außenhülle soll aus weichem Material wie Kautschuk bestehen. Nachrichten können mit dem TaggerMoto an öffentlichen Plätzen oder Gebäuden für Handynutzer platziert werden, die per GPS oder RIFD abgerufen werden können, und das SnapMoto ist eine externe Digicam fürs Handy und mit acht Kameras ausgestattet. Diese fünf Konzepte wurden von Antje Julius, Jan Schröder und Matthias Lange entworfen.

Futuristische Formen

Ein im Lack verborgenes Motiv, das erst bei ausreichender Wärmezufuhr sichtbar wird, hat das IntenseMoto, der thermochrome Lack des JungleMoto zeigt mit zunehmender Gesprächsdauer ein immer größer werdendes Motiv. Das PureEnergyMoto erspart sich das lästige Aufrollen des Ladekabels, da die einzelnen Elemente des Kabels durch magnetische Kräfte gegenseitig angezogen werden. Ein Unikat bildet das UndercoverMoto: Die oberste Schicht des Gerätes wird mit der Zeit abgetragen, und darunter verbirgt sich eine komplett neue Oberfläche, die durch den unterschiedlichen Abgriff bei jedem Handy anders aussieht. Diese vier Entwürfe stammen von Katharina Nieradzik, Christina Marx, Yvonne Lukas und Sandra Erbse.

Kindgerechte Kommunikation

Konzeptentwickler John Adebayo hat erkannt, dass es immer wichtiger wird, schon frühzeitig erste Kompetenzen im Bereich der modernen Kommunikation zu erwerben, da diese einen immer größeren Teil des Alltags bestimmt. Das KidsMoto bietet endlich das ideale Handy fürs Kind: Das kindgerechte Design reduziert sich auf eine begrenzte Anzahl von Funktionen. Jeder farbigen Taste ist eine Funktion zugeordnet, und die Tasten selbst können mit Fotos bestückt werden, so dass die Eltern auf Knopfdruck jederzeit erreichbar sind. Das ebenso von John Adebayo entwickelte handschuhförmige MotoControl ersetzt gleich das ganze Gerät durch externe Steuerung per Bluetooth.

Ausgefallene Accessoires

Das CoverMoto kann durch die photochrome Beschichtung individualisiert werden. Durch eine Belichtungstechnik direkt auf die Schale kann jeder selbst zum Designer werden und jedes denkbare Motiv auswählen. Die Beschichtung ist reversibel, so dass jederzeit ein neues Motiv auf der Handyschale platziert werden kann. Das stylische StereoMoto kann mit einer Kette um den Hals getragen werden und per Bluetooth Musik vom Handy empfangen. Die aufklappbare Kugel ist eine mögliche Variante eines modernen Ghettoblasters. Die beiden innovativen Konzepte stammen von Jan Jürgens, Stuart Katzke, Thyl Junker und Johannes Holl.

Praktische Prototypen

MotoCessities nennt sich ein Taschenentwurf, der es dank Micro-LED-Chips, die an den Enden der Stofffasern befestigt sind, ermöglicht, das Handy leichter zu finden, indem Veränderungen der Feldschwingungen durch das Handyklingeln aufgenommen und optisch umgesetzt werden. Die leuchtenden Fasern zeigen die Position des Handys in der Handytasche an. Diese Idee stammt von Benjamin Jager, Julia Zimmermann, Max Volk, Bianca Bender und Martin Motyka. Zusammen mit Simon Stehle und Benjamin C. Hartung entwickelte das Team außerdem den Entwurf PushMyButtonMoto, bei dem, ähnlich einem Shortcut beim Computer, eine vorher definierte Funktion am Handy durch Druck aktiviert oder deaktiviert werden kann.

Weitere Informationen gibt es unter www.kisd.de.