
- Ein Blick in die Ausstellung "abstrakt – konkret – ausgezeichnet"

- Professor Dr. Peter Zec begrüßt die Gäste

- Severin Filek, Geschäftsführer von designaustria

- Rudolf Greger, gp designpartners und Vorstandsmitglied des österreichischen Designerverbandes designaustria

- Professor Dr. Peter Zec zusammen mit Rudolf Greger und Severin Filek

- Interessierte Besucher
09.04.2008
Im Fokus: Österreichs Designindustrie
Das red dot design museum präsentiert österreichisches Produktdesign
Österreich ist auf dem besten Wege, sich von seinem Ruf als reines Touristenziel zu emanzipieren. Es gehört heute zu den EU-Ländern mit den höchsten Exportzuwachsraten und setzt dabei nicht zuletzt auf Design, wie die Ausstellung „abstrakt – konkret – ausgezeichnet“, die derzeit im red dot design museum zu sehen ist, eindrucksvoll belegt. Die Bandbreite der gezeigten Objekte reicht vom eleganten Wasserglas über einen multifunktionalen Betonvorhang bis zum Motorrad. Insgesamt präsentiert die Schau rund 50 Arbeiten österreichischer Designer, die zeigen, dass Österreich weit mehr zu bieten hat, als Mozart, Falco, Wiener Schnitzel und Kaffeehaustradition.
„Diese Entwicklung der österreichischen Designwirtschaft wird auch anhand der Ergebnisse sichtbar, die österreichische Designer und Unternehmen in den letzten Jahren beim red dot design award erzielt haben“, so Designexperte Professor Dr. Peter Zec in seiner Eröffnungsansprache anlässlich der Vernissage der Ausstellung am 8. April im red dot design museum. „Unternehmen wie Team 7, Zumtobel Staff, Bene oder Julius Blum, Riedel und Designbüros wie Porsche Design, EOOS, Spirit Design oder Kiska, um nur einige wenige zu nennen, stehen für hervorragende Designqualität und brauchen auch auf internationaler Ebene keinen Vergleich zu scheuen.“ Allein in diesem Jahr wurden 20 Produkte aus Österreich im red dot award: product design ausgezeichnet.
Der österreichische Industriedesigner Rudolf Greger, gp designpartners und Vorstandsmitglied des österreichischen Designerverbandes designaustria, erklärte den internationalen Erfolg österreichischen Designs nicht zuletzt damit, dass Österreich ein Schmelztiegel sei, in dem verschiedene kulturelle Einflüsse aufeinander träfen. Viele Designbüros beschäftigten Mitarbeiter aus verschiedenen Nationen – Kiska etwa aus 14 Ländern – und diese Vielfalt bilde den Treibstoff der Creative Industries in Österreich. „Mit dieser Ausstellung möchten wir zeigen, dass es in unserem Land viel innovatives und kreatives Potenzial gibt und dass sich die Internationalisierungsstrategie des österreichischen Designs der vergangenen Jahre auszahlt“, so Severin Filek, Geschäftsführer von designaustria.
Die Ausstellung, die das red dot design museum in Kooperation mit dem österreichischen Designerverband designaustria präsentiert, ist noch bis zum 4. Mai 2008 zu sehen und zeigt die preisgekrönten und ausgezeichneten Projekte des Adolf Loos Staatspreises Design 2007, Österreichs bedeutendstem und höchstdotiertem Designpreis, der ins Leben gerufen wurde, um die hervorragenden Leistungen der österreichischen Designszene sichtbar zu machen. Den Originalprodukten werden in der Sektion „abstrakt“ Modelle gegenübergestellt, die alle in der gleichen Größe und mit der gleichen Oberflächenstruktur gestaltet sind – und so ganz neue, überraschende Blickwinkel auf die „konkreten“ Objekte eröffnen.
Im Herbst wird das red dot design museum den Gegenbesuch in Wien antreten und mit einer Ausstellung im dortigen MuseumsQuartier präsent sein. Die Zusammenarbeit zwischen dem red dot design museum und designaustria ist die Fortsetzung einer langen Reihe erfolgreicher Kooperationen zwischen dem Design Zentrum Nordrhein Westfalen und anderen Designförderinstitutionen wie etwa dem British Design Council, dem tschechischen Designzentrum oder jüngst dem Seoul Design Center in Südkorea.
Finissage-Führung am 4. Mai 2008
Die Ausstellung „abstrakt – konkret – ausgezeichnet“ ist noch bis zum 4. Mai 2008 im red dot design museum zu sehen. Am 4. Mai bietet das Museum eine öffentliche "Finissage-Führung" an. Uhrzeit: 14.30 Uhr, Dauer: 1,5 Stunden, Kosten: 10 € pro Person (inkl. Museumseintritt), Anmeldung per E-Mail (museumsservice@red-dot.de) oder telefonisch: 0201-30104-11.
Öffnungszeiten:
Dienstags bis donnerstags 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
Freitags bis sonntags und feiertags 11.00 Uhr – 20.00 Uhr
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 3 Euro
red dot design museum
Gelsenkirchener Str. 181
45309 Essen, Deutschland
Tel.: +49 (0)201 30 10 4-25
Fax: +49 (0)201 30 10 4-40
E-Mail: museum@red-dot.de
www.red-dot.de/museum





