Sympathischer Begleiter Die Formen einer Fahrradlampe folgten der Entwicklung des Fahrrades auf dem Fuße. Um die Jahrhundertwende kamen etwa Karbidlampen auf, die ein eher schwaches Licht erzeugten und wenig zuverlässig waren. Heute sind die Fahrradscheinwerfer in ihrer Gestaltung den immer ausgefeilteren Fahrrädern angepasst, ihre Formen entsprechen den aktuellsten Modellen. Der windbetriebene Fahrradscheinwerfer verbindet eine innovative und fast nahe liegende Technologie des Antriebs mit einer reduzierten Formensprache. Seine Energie erzeugt er, indem er die beim Radfahren entstehende Windenergie in Licht umwandelt. Genauer gesagt, speist die Windenergie mit einer Spannung von 3,4 Volt und 50 mA eine Schwachstrom-LED-Lampe mit hoher Leuchtkraft. Auf diese Weise erhält man einen Scheinwerfer, der nachts mit einer Stärke von etwa 1700 Lux sehr gut und hell leuchtet. Ein überaus ökonomischer wie ökologischer Aspekt dieser Gestaltung: Die entstehende Energie wird beim Fahren in einer Lithiumbatterie gespeichert - es muss keine Batterie mehr gewechselt werden. Die Form dieses Scheinwerfers ist ein Ausdruck seiner Funktionalität und sie wirkt leicht und selbstverständlich. Ein hocheffizienter Mikrogenerator ist sichtbar in das Gehäuse eingebunden und er produziert, wenn das Fahrrad etwa 21 km/h fährt, ununterbrochen eine Energie von 3,5 Volt und 70 mA für die LED-Lampe und die Lithiumbatterie. Der Fahrradscheinwerfer kann an jedem Fahrradrahmen angebracht werden und integriert sich leicht durch seine reduzierte Formensprache. Durch neue Denkansätze wird ein einfaches physikalisches Wirkungsprinzip sinnvoll mit aktuellen und zukunftsweisenden Technologien verknüpft. Ein Scheinwerfer erhält eine neue Form und wird zu einem überaus sympathischen Wegbegleiter.
| |  | Hersteller: | Sensorial Material Lab Co., Ltd., Taichung, Taiwan
|  | Design: | Duckimage Corporation, Taichung City, Taiwan (Hsieh Jung-Ya) [home]
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