Blühende Symmetrie „Auch Blumen waren im Wald ... Hyazinthen im Vorfrühling, die mit wogendem Purpur die kühlen Schluchten und die grasbewachsenen Hügel bedeckten; gelbe Primeln, die in kleinen Büscheln um die verwitterten Wurzeln der Eichen wuchsen; buntes Schellkraut und blauer Ehrenpreis und lila und goldene Iris.“ So beschrieb der Dichter und Erzähler Oscar Wilde eine Welt der Blumen – und belebte sie in seinen Gedichten und Erzählungen. Mit scheinbar willkürlichen Verschlingungen erinnert der Ring sphaira an solche Blumen und Ranken in der Natur und folgt dabei einem sehr logischen Prinzip: Jede der sechs identischen Blüten aus Runddraht bestimmt durch ihre fünfzählige Radialsymmetrie die Lage der anderen. Sie bedingen sich gegenseitig, um den luftigen Körper der Blütenkugel zu formen. Untrennbar und dennoch beweglich ranken sie sich im regelmäßigen Auf und Ab umeinander und fügen sich dabei zu einem ästhetischen Bukett aus Gold – eines der Blütenblätter bildet mit einer raumgreifenden Schlaufe zugleich die Ringschiene. Die Anmutung dieses Ringes ist eine beeindruckende Symbiose aus Sinnlichkeit und Eleganz. Das in ihm verwirklichte Zusammenspiel zwischen gestalterischer und technischer Qualität basiert auf einem durchdachten industriellen Fertigungsprozess. Das virtuelle CAD-Volumenmodell wird im 3D-Printingverfahren als ein reelles Wachsmodell aufgebaut und anschließend in einem Feingussverfahren in Gold gegossen. Auf diese Weise verbinden sich mit der Gestaltung des Ringes sphaira innovative Technologie und sinnliche Anmut in einer ausgewogenen Form – ähnlich der Natur inspiriert er die Trägerin mit seiner Poesie.
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 | Hersteller: | formabina schmuckgestaltung, Luzern, Schweiz [home] [portrait]
|  | Werksdesign: | Bettina Geistlich
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