Phantom der Sinne Stoffe sind wie ein Abbild der menschlichen Phantasie – wallende und transparente Gewänder beflügeln die Sinne des Betrachters, da sie kunstvoll mit dem Unsichtbaren zu spielen scheinen. Die wohl ältesten Hinweise auf gewebte Stoffe sind geschnitzte Darstellungen von grazilen Venus-Figuren um 2.000 v. Chr., die sich elegant mit Gewebe verhüllen. Das Textilgewebe Phantom spricht mit einer besonderen Form der Transparenz auf fragile Weise die Phantasie an, es wirkt, als sei es nur ein Hauch im Raum. Gestaltet wurde dieses die Fenster nur sacht verhüllende Gewebe im Schweizer Unternehmen Jakob Schlaepfer, welches sich auch der Herstellung von Stoffen für die Haute Couture widmet. Wie der Ursprung des Namens „Phantom“, der die Assoziationen des Trugbildes in sich birgt, verfügt ebenso das Textilgewebe Phantom über eine Vielzahl interessanter Eigenschaften. Auf der Grundlage neuer Webtechniken entstand ein Textilgewebe, welches nicht nur visuell überaus leichtgewichtig ist – es wiegt nur 10 g/m2 und wirkt am Fenster deshalb ausgesprochen leicht und filigran, durch seine Transparenz entstehen dort spannende Lichteffekte. Diese neue Anmutung und materielle Leichtigkeit wird darüber hinaus verstärkt durch die Art der Veredelung. Das feine, 145 cm breite Polyestergewebe wird mit verschiedenen Metallen wie Kupfer oder Bronze veredelt. Derart gestaltet, beflügelt das innovative Textilgewebe die Sinne – kaum wahrnehmbar und für den Betrachter dennoch präsent.
| |
 | Hersteller: | Jakob Schlaepfer, St. Gallen, Schweiz [home]
|  | Werksdesign: | Martin Leuthold
|
 | Mehr Informationen: |
|