Mit Pumpkin entstand ein Sitzmöbel, das nicht einfach nur auf vier Füßen stehen soll. Die Freiheit der Formen erscheint hier emanzipiert von einer traditionellen Bauweise und rechtwinkligen Formgebung. Als einladendes Einrichtungsobjekt mit weichen, organisch sinnlichen Formen nehmen diese Sitzmöbel den Körper behaglich auf. Als prägender Grundgedanke herrscht hier der Anspruch, dass sich die Sitzmöbel dem Körper anpassen sollen und nicht umgekehrt. In seiner Formensprache erinnert Pumpkin an einen riesigen Kürbis mitsamt seiner schützenden Schale. Die Produktserie umfasst einen Sessel mit niedriger und hoher Rückenlehne, einen Zwei- und Dreisitzer sowie einen Hocker und will anknüpfen an den revolutionären Stil, den Pierre Paulin Ende der 1950er Jahre initiiert hat. Zu seinem medienwirksamsten Werk wurde 1971 die Einrichtung der Privaträume von Georges Pompidou im Élysée-Palast.
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