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03/02 2009:
BMW bekommt neuen Chef-Designer
Nach fast 17 Jahren gemeinsamer Designentwicklung bei der BMW Group übergibt Christopher E. Bangle, Direktor BMW Group Design, den Stab an Adrian van Hooydonk, Leiter Design BMW Automobile. Bangle will in seinem neuen Lebensabschnitt eigene Designprojekte auch außerhalb der Automobilindustrie verfolgen, wird dem Unternehmen aber weiterhin eng verbunden bleiben.
Bangle gab die Impulse für zahlreiche Designs neuer Automobile und Automobilkonzepte. Neben der Weiterführung der BMW 3er, 5er und 7er Reihe entstanden auch zum Beispiel der BMW Z3, BMW Z4, BMW X5, BMW Z8, BMW X3, der neue BMW 6er, BMW X6 sowie BMW 1er. In diese Zeit fielen ebenso die Neuauflage des MINI und der Rolls-Royce Modelle sowie die Entwicklung innovativer Motorradkonzepte. Der Tochtergesellschaft BMW Group DesignworksUSA sicherte Bangle den kreativen Freiraum und unterstützte damit den Aufstieg von Designworks zu einer der international führenden Designagenturen mit Studios bei Los Angeles, in München und Singapur, die Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und Ländern zu ihren Kunden zählt.
Zahlreiche renommierte Auszeichnungen im In- und Ausland würdigten die herausragende Qualität des Designs von Produkten aller drei Marken, darunter auch der red dot design award. 2007 ging mit dem Titel „red dot: design team of the year“ die höchste Auszeichnung, die innerhalb des renommierten red dot design award von einer internationalen Jury vergeben wird, an Chris Bangle und sein Team.
Der gebürtige Amerikaner Christopher Bangle, 52, leitete seit Oktober 1992 die Design Entwicklung bei der BMW Group. Seine berufliche Karriere begann er nach Ausbildungsstationen an der University of Wisconsin und am Art Center College of Design in Pasadena 1981 bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim. 1985 wechselte er zu FIAT und wurde 1992 Direktor FIAT Centro Stile. Kurz darauf verließ er den italienischen Konzern in Richtung München.
Mit van Hooydonk habe ein sehr erfahrener Mann seine Nachfolge angetreten, sagt Bangle. Und fügte hinzu: "Ich bin davon überzeugt, dass er die Designstrategie der BMW Group für alle drei Marken, die wir jahrelang gemeinsam umgesetzt haben, weiter vorantreiben wird."
Adrian van Hooydonk, 44, übernimmt ab sofort die Position als Direktor BMW Group Design. Damit verantwortet der gebürtige Niederländer die Entwicklung des Designs der Marken BMW, Rolls-Royce und MINI. van Hooydonk kam 1992 nach der Ausbildung an der Delft Polytechnic University in Holland und am Art Center Europ in Vevey/Schweiz als Designer zu BMW in München. 2000 ging er zur Tochtergesellschaft BMW Group DesignworksUSA nach Kalifornien; von 2001 bis 2004 leitete er die international renommierte Designagentur. Im Jahr 2004 übernahm er unter BMW Group Designchef Christopher Bangle die Leitung des Marken-Designstudios BMW Automobile.
Seit 2004 entwickelte er mit seinem Team das Design für den neuen BMW 7er, den neuen BMW Z4 und für die Konzeptstudie "Progressive Activity Sedan", die auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März 2009 ihre Weltpremiere erleben wird.
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