ZKO Achterbahn

(Animation)

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Die deutschen Komponisten Ferdinand Ries und Ludwig van Beethoven standen sich sowohl persönlich wie auch in ihrem musikalischen Stil sehr nahe. Ries war Schüler und Privatsekretär Beethovens, der wiederum in seinen Bonner Jahren auch von Ries’ Vater, dem Geiger Franz Anton Ries, unterrichtet wurde. Die Ambivalenz dieser Nähe zu Beethoven und das Streben nach eigener Originalität geben besonders den sinfonischen Werken von Ferdinand Ries eine innere Spannung, die sie aus vielen zeitgenössischen Kompositionen herausheben. Diese Spannung kommt in der Animation „ZKO Achterbahn“ sehr eindrücklich zur Entfaltung, in welcher die 1. Violine der 2. Sinfonie, 4. Satz von Ferdinand Ries in Form einer Achterbahn visualisiert wird. Zu Beginn zeigt die Kamera einen Ausschnitt aus der Partitur, fokussiert dann die Stimme der 1. Violine und verwandelt ihr Notensystem in das verschlungene Gleissystem einer Achterbahn. Die Noten und Takte wurden dabei exakt mit dem Verlauf der Animation synchronisiert und die typischen Features einer Achterbahn passend zur Dramaturgie des Musikstücks gestaltet. Die rasante Fahrt über die Noten endet mit dem Claim „GROSSE GEFÜHLE“. Die Musik wird auf diese Art überaus innovativ in Szene gesetzt und die spannungsreiche akustische Dimension dieser Komposition so um eine ihr entsprechende visuelle verstärkt.

client

Zürcher Kammerorchester, Zürich
[www.zko.ch]

design

Virtual Republic, Düsseldorf
[www.eurorscg.ch] [www.virtualrepublic.org]

creative direction

Axel Eckstein, Euro RSCG Zürich

art direction

Michael Klein

project management

Gerhard Vetter

music/sound design

Zürcher Kammerorchester

programming

Martin Chatterjee

animation

Marco Kowalik, Steffen Dünner