ZKO Achterbahn
(Animation)
red dot: best of the bestred dot award: communication design 2009
Die deutschen Komponisten Ferdinand Ries und Ludwig van Beethoven standen sich sowohl persönlich wie auch in ihrem musikalischen Stil sehr nahe. Ries war Schüler und Privatsekretär Beethovens, der wiederum in seinen Bonner Jahren auch von Ries’ Vater, dem Geiger Franz Anton Ries, unterrichtet wurde. Die Ambivalenz dieser Nähe zu Beethoven und das Streben nach eigener Originalität geben besonders den sinfonischen Werken von Ferdinand Ries eine innere Spannung, die sie aus vielen zeitgenössischen Kompositionen herausheben.Diese Spannung kommt in der Animation „ZKO Achterbahn“ sehr eindrücklich zur Entfaltung, in welcher die 1. Violine der 2. Sinfonie, 4. Satz von Ferdinand Ries in Form einer Achterbahn visualisiert wird. Zu Beginn zeigt die Kamera einen Ausschnitt aus der Partitur, fokussiert dann die Stimme der 1. Violine und verwandelt ihr Notensystem in das verschlungene Gleissystem einer Achterbahn. Die Noten und Takte wurden dabei exakt mit dem Verlauf der Animation synchronisiert und die typischen Features einer Achterbahn passend zur Dramaturgie des Musikstücks gestaltet. Die rasante Fahrt über die Noten endet mit dem Claim „GROSSE GEFÜHLE“. Die Musik wird auf diese Art überaus innovativ in Szene gesetzt und die spannungsreiche akustische Dimension dieser Komposition so um eine ihr entsprechende visuelle verstärkt.
client
Zürcher Kammerorchester, Zürich
[www.zko.ch]
design
Virtual Republic, Düsseldorf
[www.eurorscg.ch] [www.virtualrepublic.org]
creative direction
Axel Eckstein, Euro RSCG Zürich
art direction
Michael Klein
project management
Gerhard Vetter
music/sound design
Zürcher Kammerorchester
programming
Martin Chatterjee
animation
Marco Kowalik, Steffen Dünner





