Fons Hickmann

Das international yearbook communication design 2009/2010

Inspirationsquelle, Trendbarometer und Präsentation der besten und kreativsten Arbeiten des Kommunikationsdesigns – das international yearbook communication design ist längst ein Standardwerk und Muss für jeden Kreativen. Pünktlich zur Preisverleihung am 9. Dezember 2009 wird in der red dot edition mit dem international yearbook communication design 2009/2010 die aktuelle Ausgabe erscheinen.


Das Jahrbuch stellt die Gewinner des red dot award: communication design, einem der weltweit wichtigsten Designwettbewerbe, vor und eröffnet spannende Einblicke in Bereiche wie Advertising, Corporate-, Packaging-, Multimedia-, Virtual- oder Sounddesign. Darüber hinaus gibt es einen fundierten Überblick über die aktuellen Entwicklungen der Branche. Ergänzend liegt dem Jahrbuch wieder eine DVD bei, auf der alle digitalen Gewinnerarbeiten eine angemessene Präsentationsfläche finden.


Das international yearbook communication design begeistert mit seinem außergewöhnlichen typografischen Gesamtkonzept jedes Jahr aufs Neue und ist damit längst auch ein begehrtes Sammlerstück. Gestaltet hat das international yearbook communication design 2009/2010 wieder das Berliner Designbüro „Fons Hickmann m23“, dem einmal mehr eine typografische Meisterleistung gelungen ist. Im Interview sprach red dot mit Gründer Professor Fons Hickmann:


red dot: Herr Hickmann, können Sie das Konzept des international yearbook communication design 2009/2010 für die Leser unserer news in ein paar Sätzen erläutern? Was ist das Besondere daran?
Fons Hickmann: Schon die letzten drei Ausgaben des Jahrbuches haben gezeigt, dass das Konzept, beim Gesamtdesign auf Typografie zu setzen sehr erfolgreich ist. Die Bücher sind nicht nur Sammelbände, sondern sind selbst Designobjekte. Klar wurde das, als der Type Directors Club of New York das Buch mit dem »Award for Typographic Excellence« ausgezeichnet hat. Wenn ein Designwettbewerb einem anderen Designwettbewerb, also einem Konkurrenten, einen Preis verleiht, dann kann man sich schon mal ein Gläschen gönnen.


red dot: Abgesehen von Ihrem Büro, wo arbeiten Sie am liebsten an Ihren Projekten?
Fons Hickmann: Ich arbeite sehr viel auf Reisen. Im Zug, im Flugzeug. Beim Rauschen des Reisens kann ich mich gut konzentrieren. Auf einem Nachtflug zu arbeiten ist fast eine Meditation, man wird nicht unterbrochen, man schwebt im übertragenen Sinn.


red dot: Welchen Rat würden Sie jungen Nachwuchsdesignern mit auf den Weg geben?
Fons Hickmann: Bin nicht gern der weise Orakelonkel. Aber gut: Liebe junge Hunde, bitte kümmert euch mal darum was Gestalter vor euch schon gemacht haben und nicht nur darum was grad getwittert, gefaced oder geblockt wird. Die Welt ist älter als „Was machst du gerade”. Es gibt viel zu entdecken - wenn man sucht.

Über Fons Hickmann m23
Das Berliner Designbüro „Fons Hickmann m23“ wurde 2001 von Gesine Grotrian-Steinweg und Fons Hickmann in Berlin Kreuzberg gegründet. Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung komplexer Kommunikationssysteme. Das Betätigungsfeld umfasst Corporate Design, Buch- und Plakatgestaltung, Zeitschriftendesign und digitale Medien. Das Büro zählt zu den erfolgreichsten Designstudios der Welt und wurde mit über 100 Awards ausgezeichnet. Fons Hickmann ist Professor für Grafikdesign an der Universität der Künste in Berlin und veranstaltet weltweit Vorträge, Ausstellungen und Workshops. Das Buch »Touch Me There« versammelt die Arbeiten der letzten 10 Jahre von Fons Hickmann m23.

www.fonshickmann.com


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