Das red dot design museum präsentiert: Best of Dutch Design

Vom 8. April bis zum 2. Mai 2010 präsentiert das red dot design museum in Essen in einer Sonderausstellung die Finalisten und Gewinner des Dutch Design Awards 2009. Alle Kreativleistungen stammen aus den drei Hauptkategorien „Kommunikationsdesign“, „Produktdesign“ und aus der relativ neuen Disziplin „Spatial Design“, mit Beiträgen aus Architektur, Raum- und Landschaftsdesign. Die Kulturhauptstadt 2010 ist eine der ersten Stationen im Rahmen der internationalen Wanderausstellung der „best of the best“ niederländischen Designs, darunter so namhafte Designer wie Studio Wieki Somers, Maarten Baas, Thonik, Philips Design, Gert Dumbar, Jelte van Abbema (young talent 2009) und viele andere.

Die Ausstellung lässt vor allem zwei Haupttrends des niederländischen Designs erkennen: Zum einen haben sich die Designer der Nation einer intensiven Suche nach wirklich sinnvollen Produkten verschrieben. Ihre Gestaltungsideen lösen sich allmählich von etablierten Thematiken, und die kulturellen Statements, die sie mit Design setzen, sind immer mehr auf soziale Fragen und Probleme gerichtet. Auf diese Weise erlangt dieses Thema, das jahrelang in den Hintergrund gedrängt wurde, auf der niederländischen Designagenda wieder Gewicht. Zum anderen ist eine Vorliebe für die perfekt gestaltete und ausgeführte Form zu beobachten.
In beiden Fällen streben die Wettbewerbsteilnehmer klar nach Authentizität: Eine neue Aufmerksamkeit gilt der Entstehung eines Produktes ebenso wie dem Entwicklungsprozess. Themen wie Nachhaltigkeit und eine benutzerfreundliche Handhabung stehen in allen Kategorien des Dutch Design Awards im Vordergrund.

Was viele Jahre den Bereichen Grafikdesign und Architektur vorbehalten war, gilt nun auch für Produktdesign: Niederländische Kreative erreichen mit ihrer Gestaltungsarbeit zunehmend Aufmerksamkeit jenseits der Ländergrenzen und feiern internationale Erfolge. Die Tatsache, dass Adrian van Hooydonk im letzten Jahr den langjährigen BMWChefdesigner Chris Bangle ablöste und der Produktdesigner Tord Boontje die Nachfolge von Ron Arad als Professor an einer der weltweit renommiertesten Designschulen, dem Royal College of Art in London, antrat, verdeutlicht diesen Entwicklungstrend. Auch die niederländische Regierung hat die Bedeutung der Kreativindustrie, und insbesondere der Designförderung, erkannt. Die Sonderausstellung „Best of Dutch Design“ zollt dieser Entwicklung Tribut und präsentiert beste niederländische Gestaltungsleistung im red dot design museum.

 

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Miriam Märthesheimer
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