08.04.2010

Best of Dutch Design – Vernissage mit internationalen Gästen im red dot design museum

Die öffentliche Vernissage der Sonderausstellung „Best of Dutch Design" am 7. April 2010 im red dot design museum war ein voller Erfolg: Zur Ausstellungseröffnung, die von einem abwechslungsreichen Programm aus Vorträgen und Design Talk sowie einem bunten Angebot exklusiven Design-Foods begleitet wurde, waren auch zahlreiche Gäste aus den Niederlanden angereist.


In der Ausstellung zeigt das red dot design museum noch bis zum 2. Mai 2010 die Finalisten und Gewinner des Dutch Design Awards 2009. Alle Kreativleistungen stammen aus den drei Hauptkategorien „Kommunikationsdesign“, „Produktdesign“ und aus der relativ neuen Disziplin „Spatial Design“, mit Beiträgen aus Architektur, Raum- und Landschaftsdesign.

Nach einer Begrüßung durch Vito Oražem, geschäftsführender Vorstand des Design Zentrums Nordrhein Westfalen, referierte Timo de Rijk, Hochschulprofessor im Fachbereich Industrial Design an der Universität Delft, über den Ansatz niederländischen Designs, insbesondere auch für soziale Fragen und Probleme gestalterische Lösungen zu schaffen und damit Lebensumstände zu verbessern.


Im Rahmen eines Design Talks wurden danach drei Gewinner des Dutch Design Awards vorgestellt. Der Moderator Hans Robertus, Director der Dutch Design Week, präsentierte den „Kitten Scanner“ von Philips Design, ein Lehrmittel, welches Kindern die Angst vor der Computertomographie nehmen soll, und das bereits mit dem red dot: best of the best 2009 ausgezeichnet wurde. Daan Roosegaarde von Studio Roosegaarde veranschaulichte seine interaktive Landschaft „Flow 5.0“, bestehend aus Hunderten von kleinen Ventilatoren, die auf alle Geräusche und Bewegungen der Vorübergehenden reagieren und so eine Interaktion zwischen Technologie und Menschen visualisieren. Eddy Kayser und Bart Cardinaal erläuterten anhand ihres „Flying Grass Carpet“, einer künstlerisch gestalteten Fläche Kunstrasen, ihr Konzept, triste Städte grüner zu machen und Passanten zum Verweilen einzuladen.

Im Anschluss hatte das Publikum die Gelegenheit, sich in der Ausstellung selbst von der Qualität niederländischer Gestaltungsarbeit in den verschiedenen Designdisziplinen zu überzeugen. Auch von dem Design für den Gaumen waren die Gäste begeistert: An einer 10 Meter langen Tafel boten niederländische Food-Designerinnen kulinarische Spezialitäten an.

Die Ausstellung „Best of Dutch Design“ ist noch bis zum 2. Mai 2010 im red dot design museum zu sehen.


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