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UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein
Am 14. Dezember 2001 wurde der Sitz des Design Zentrums Nordrhein Westfalens und des red dot design museum, das Bauensemble Zeche Zollverein, in das UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit aufgenommen. Damit ist die Zeche Zollverein weltweit eines von nur zehn Architekturprojekten der Moderne, denen diese Ehre zuteil wurde.
Das Welterbekomitee würdigte die Zeche Zollverein als „ein repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa“. Von außergewöhnlichem Wert sei die „vom Bauhausstil beeinflusste Architektur des Industriekomplexes, die über Jahrzehnte für den modernen Industriebau beispielgebend war“. Im Sommer 2002 verlieh Bundespräsident Johannes Rau der Zeche Zollverein offiziell die UNESCO-Plakette.
Die zwischen 1928 und 1932 von den Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer gebaute Schachtanlage galt seinerzeit sowohl technisch als auch architektonisch als modernste Zeche der Welt. Die vom Bauhausstil inspirierten Architekten ordneten die kubischen Baukörper um einen Ehrenhof an, dessen eine Seite das Fördergerüst bildet. Die rechtwinklig abgehende zweite Achse führt auf das Kesselhaus zu - ein Meisterwerk der Form und Funktion.
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