
- Der Förderturm von Schacht XII, Wahrzeichen des gesamten Ensembles Zeche Zollverein

- Das Siegel der UNESCO für Objekte des Weltkulturerbes

- Im Sommer 2002 verleiht Bundespräsident Johannes Rau der Zeche Zollverein offiziell die UNESCO-Plakette

- Bundespräsident Johannes Rau und Ministerpräsident Wolfgang Clement neben der Stele, die am Eingang des Zollverein-Geländes anlässlich der Würdigung der UNESCO errichtet wurde

- Das gesamte Gelände des Design-Standorts Zollverein, von der UNESCO als Weltkulturerbe gewürdigt

- Das ehemalige Kesselhaus der Zeche Zollverein, heute Sitz des red dot design museum und des Design Zentrums Nordrhein Westfalen

- "Wir müssen erkennen, dass die Industrie mit Ihren gewaltigen Bauten nicht mehr ein störendes Glied in unserem Stadtbild und in der Landschaft ist, sondern ein Symbol der Arbeit, ein Denkmal der Stadt." (Fritz Schupp, 1929)
UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein
Am 14. Dezember 2001 wurde der Sitz des Design Zentrums Nordrhein Westfalens und des red dot design museum, das Bauensemble Zeche Zollverein, in das UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit aufgenommen. Damit ist die Zeche Zollverein weltweit eines von nur zehn Architekturprojekten der Moderne, denen diese Ehre zuteil wurde.
Das Welterbekomitee würdigte die Zeche Zollverein als „ein repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa“. Von außergewöhnlichem Wert sei die „vom Bauhausstil beeinflusste Architektur des Industriekomplexes, die über Jahrzehnte für den modernen Industriebau beispielgebend war“. Im Sommer 2002 verlieh Bundespräsident Johannes Rau der Zeche Zollverein offiziell die UNESCO-Plakette.
Die zwischen 1928 und 1932 von den Industriearchitekten Fritz Schupp und Martin Kremmer gebaute Schachtanlage galt seinerzeit sowohl technisch als auch architektonisch als modernste Zeche der Welt. Die vom Bauhausstil inspirierten Architekten ordneten die kubischen Baukörper um einen Ehrenhof an, dessen eine Seite das Fördergerüst bildet. Die rechtwinklig abgehende zweite Achse führt auf das Kesselhaus zu - ein Meisterwerk der Form und Funktion.




