Otl Aicher, einer der weltweit einflußreichsten Graphikdesigner des Zwanzigsten Jahrhunderts
Die Wort-Bild-Marke des Design Zentrums Nordrhein Westfalen, entworfen 1991 von Otl Aicher
Die erste Auszeichnungsmarke „Roter Punkt“ des Design Zentrums Nordrhein Westfalen für prämierte Produkte, entworfen 1994 von Kurt Weidemann
Das international anerkannte Qualitätssiegel für ausgezeichnetes Produkt- und Kommunikationsdesign - der Red Dot, entworfen 2000 von Peter Schmidt

Vom Roten Punkt zum Red Dot Design Award

Im Jahr 1992, unter der Ägide von Peter Zec, erhielt der seit 1955 ausgeschriebene Designwettbewerb ein Gesicht: den „Roten Punkt“. Der Name der Auszeichnung war geboren. Das von Otl Aicher gestaltete Signet des Design Zentrums zitierend, steht der „Rote Punkt“ von da an für hohe und höchste Designqualität. Die erste Auszeichnungsmarke für die Gewinner des Wettbewerbs „Der Rote Punkt“ integriert das Signet des Design Zentrums und den daraus stilisierten roten Punkt.

Um das Signet des Design Zentrums und die Auszeichnungsmarke des Wettbewerbs zu trennen, überarbeitete 1994 der Doyen des deutschen Kommunikationsdesigns, Kurt Weidemann, die Auszeichnungsmarke „Der Rote Punkt“. Mit dem Roten Punkt ging der Wettbewerb um die ganze Welt. Unternehmen in Asien, aber auch Nord- und Südamerika sowie Europa beteiligen sich seither mit ihren Industrieerzeugnissen am Wettbewerb, der seine prämierten Produkte jährlich in der Sonderausstellung „Design Innovationen“ präsentiert.

Die steigende Internationalisierung und Konvergenz der Disziplinen Produkt- und Kommunikationsdesign veranlassten schließlich das Design Zentrum, die Marken des Wettbewerbs zusammen zu führen und zu internationalisieren.

Was mit dem „Roten Punkt“ aus der Feder von Otl Aicher und dem Kopf von Peter Zec begann, wurde in allen Ländern angenommen – und in die jeweilige Landessprache integriert: „Punto Rosso“, „Point Rouge“, „Red Dot“. Dieser Name ging um die Welt. Der deutsche Name der Auszeichnung und der Name des Landesinstitution waren in der internationalen Designwelt schwerlich zu übersetzen und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Ende der Achtzigerjahre wurde klar, dass für die Wiedererkennung und Identität des Wettbewerbs ein international gültiger Name notwenig ist.

Konsequenter Aufbau der Auszeichnungsmarke "Red Dot"

Aus diesem Grund wurde im Jahr 2000 der Kommunikationsdesigner Peter Schmidt aus Hamburg vom Design Zentrum beauftragt, dem Wettbewerb einen international verständlichen und stimmigen Markenauftritt zu geben.

Der Red Dot wurde geschaffen und als Marke konsequent neu aufgebaut. Die beiden Wettbewerbe für Produktdesign und Kommunikationsdesign wurden unter dem Namen Red Dot Design Award zusammengefasst. Sie werden nun in den Disziplinen Red Dot Award: Product Design, Red Dot Award: Communication Design und Red Dot Award: Design Concept weitergeführt. Die beiden Auszeichnungsmarken „Red Dot“ für hohe Designqualität und „Red Dot: Best of the Best“ für die Besten einer Kategorie fanden sofort nach ihrer Einführung weltweite Akzeptanz.

Besonders in den neuen Medien entfaltet das neue Logo seine Prägnanz und Dynamik. Unternehmer und Designer nutzen den „Red Dot“ für ihre ausgezeichneten Produkte national wie international als erfolgreiches Instrument für die Kommunikation und zur Positionierung in der Qualitäts- und Designführerschaft.