15.03.2011

Superwahl der Produktdesigner: red dot design award zeichnet internationale Spitzenleistungen aus

Das deutsche Superwahljahr wurde erst vor Kurzem eröffnet, doch die Ergebnisse der wichtigsten Wahl des Jahres im Produktdesign-Bereich liegen bereits vor: Die Jurysitzungen des red dot award: product design 2011 sind abgeschlossen. Seit heute steht fest, wer sich im internationalen Spitzenvergleich durchsetzen konnte, welche Unternehmen ihre Innovationen mit dem renommierten „roten Punkt“ schmücken dürfen – und wessen Produkte ab dem 5. Juli 2011 als Exponate im red dot design museum ausgestellt werden.

So unterschiedlich die 18 beim red dot award: product design zugelassenen Produktgruppen auch sind, ein Trend gilt in diesem Jahr für beinahe sämtliche Branchen: Die Anzahl der Teilnehmer ist nochmals gewachsen, und auch die Internationalität des größten Produktdesign-Wettbewerbs wurde ausgebaut. Viele Tausend Hightech-Objekte und ideenreiche Alltagsgegenstände aus mehr als 60 Nationen – von Ägypten bis Zypern – konnten beim red dot award: product design 2011 verzeichnet werden. Darunter waren erstmals Teilnahmen aus Nepal und Weißrussland.

Insbesondere die Sparten IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik fielen durch weitaus mehr Produkteinreichungen als in den Vorjahren auf. Insgesamt begutachtete die diesjährige Jury, die mit 36 Experten ebenfalls eine nie dagewesene Größe erreichte, in einem mehrtägigen Prozess ganze 4.433 Produkte. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass kluges Produktdesign in beinahe allen Größen und Formen Sinn und Sinnlichkeit kreiert – von der kleinen, neuartigen Büroklammer bis hin zum tonnenschweren Radlader.

„Die Bedeutung guten Designs für den unternehmerischen Erfolg kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, erklärt Professor Dr. Peter Zec, Initiator und Präsident des seit Jahrzehnten etablierten Wettbewerbs. „Schon die sinnfällige und ansprechende Gestaltung eines Produktes schafft eine direkte, intuitive Verbindung zum Konsumenten. Doch Design kann noch viel mehr: Es koppelt den Nutzer an das Produkt und die Marke gleichermaßen, es schafft Vertrauen in Qualitätsleistungen und demonstriert idealerweise die Verantwortung des Herstellers für seine Kunden, die Umwelt und alle am Produktionsprozess Beteiligten. Nur diejenigen, die ihre Produkte vorbildlich gestalten, werden im red dot design award ausgezeichnet und dürfen mit berechtigtem Stolz auf diese herausragende Ehrung hinweisen.“

Auch in diesem Jahr wurden Auszeichnungen in drei Award-Kategorien vergeben: Neben dem Qualitätssiegel „red dot“ für hervorragendes Produktdesign steht die Anerkennung „honourable mention“ für bemerkenswerte Detaillösungen. Höchste Designqualität wird zudem mit der seltenen Auszeichnung „red dot: best of the best“ belohnt. In diesem Jahr wurden lediglich 1,3 Prozent aller Einreichungen mit diesem Preis bedacht. Weitere Auszeichnungen wurden nur an jedes fünfte eingereichte Produkt vergeben; knapp 80 Prozent aller Teilnehmer gingen leer aus. Freuen dürfen sich dagegen zehn Nachwuchstalente: Sie haben mit exzellenten Arbeiten überzeugt und erhielten im Rahmen des Programms „young professionals“ eine besondere Förderung. red dot sponsert die jungen Designer mit einem Auszeichnungspaket im Wert von insgesamt 25.000 Euro. Dieser Traum wurde jedoch nur für jeden zehnten Anmelder wahr.

„Die Strenge der Jury dürfte im Jahr 2011 überrascht haben“, so Professor Zec. „Denn wir wissen, dass jedes Unternehmen, welches sich unserem Wettbewerb stellt, bereits eine Vorauswahl trifft und nur mit den besten eigenen Produkten ins Rennen geht – natürlich mit dem einzigen Ziel, den begehrten red dot zu erlangen. Doch es hat einen Grund, warum unser Award regelmäßig von Agenturen als bedeutendster Designpreis genannt wird: Die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit unserer Jury, welche jedes Produkt gewissenhaft bewertet, hat für uns als Organisatoren oberste Priorität.“

Wer dieses harte Auswahlverfahren mit Auszeichnung bestanden hat, soll denn auch angemessen feiern dürfen. Dazu gibt es am 4. Juli 2011 die einzig perfekte Gelegenheit: Die aufwendige Preisverleihung bildet – traditionell im edlen Essener Aalto-Theater, moderiert von Professor Dr. Peter Zec – den Höhepunkt des diesjährigen Wettbewerbs. Zu Recht zählen die red dot gala, das Winners’ Dinner und die anschließende Designers’ Night im red dot design museum zu den stimmungsvollsten Events des Jahres.

 

Über den red dot design award:
Der red dot design award, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1955 zurückreichen, ist in die drei Disziplinen „red dot award: product design“, „red dot award: communication design“ und „red dot award: design concept“ unterteilt. Er ist heute mit mehr als 14.000 jährlichen Anmeldungen aus mehr als 70 Nationen der größte und renommierteste Designwettbewerb der Welt.


Pressekontakt:
Achim Zolke
Head of Corporate Communications
Design Zentrum Nordrhein Westfalen
Tel.: +49 (0)201 30 10 4-35
E-Mail: a.zolke(at)red-dot.de

 

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