
- Prada Los Angeles Epicenter, Los Angeles, USA, Fertigstellung 2004, AMO

- Hauptquatier des Chinesischen Staatsfernsehens, Peking, China, Fertigstellung 2008, OMA

Ausstellung Rem Koolhaas
Die staatlichen Museen zu Berlin präsentieren gemeinsam mit dem Office for Metropolitan Architecture vom 15. November 2003 bis zum 18. Januar 2004 die bislang größte Ausstellung über den holländischen Architekten Rem Koolhaas und sein Architekturbüro "Office for Metropolitan Architecture (OMA)" mit seiner ´Denkfabrig` AMO. Die Ausstellung findet im Vorfeld der Eröffnung der neuen niederländischen Botschaft in Berlin nach den Entwürfen von OMA statt und wird durch die maßgebliche Unterstützung der niederländischen Regierung ermöglicht.
Rem Koolhaas, Pritzker- und Praemium-Imperiale-Preisträger ist einer der weltweit meistdiskutierten Architekten und Architekturtheoretiker der Gegenwart. Ihm wird mit diesem Ereignis in der obereb Halle von Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie in Berlin die erste Einzelausstellung in einem Museum seit 1994, der Ausstellung im Museum of Modern Art in New York, gewidmet.
Rem Koolhaas und OMA haben durch innovative Forschungsmethoden und bahnbrechende Entwürfe eine Führungsposition in der internationalen Architekturwelt erlangt. Ihr außergewöhnliches Ansehen verdanken SIe ihrer kontinuierlichen Leistung, beständig neue Methoden zu entwickeln und einzusetzen, um das maximale Potential jedes einzelnen Projektes zu erreichen - sei es im Einfamiliehaus (Masion à Bordeaux) oder der neue Typus eines Hochhauses (CCTV in Peking)
Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Entwürfe und Projekte des Büros OMA-AMO in den Bereichen Architektur und Design sowie eine Auswahl der bedeutendsten Innovationen speziell der späten 90er Jahre. Große Teile der Ausstellung zeigen unveröffentlichte Projekte, die dem Publikum auf der Grundlage eines außergewöhnlichen Ausstellungskonzeptes dargeboten werden.
Für CONTENT haben Künstler und Designer an der Arbeit von OMA-AMO mitgewirkt, wie beispielsweise Tony Oursler, der eine Multimediainstallation des Koolhaas-Textes "Junkspace" entwirft und Jeff Preiss mit einer experimentellen Darstellungsform eines neuen Films. Candida Höfer zeigt erstmals ihre eben neu entstandenen Fotografien der holländischen Botschaft in Berlin. Zahlreiche Architekturmodelle werden in thematischen Sektionen (z.B. Hochhäuser, Museumsprojekte, Wohnhausbauten) präsentiert. Darüber hinaus werden den Besuchern sowohl Filminstallationen gezeigt als auch die Auseinandersetzung mit den Theorien Rem Koolhaas´ und vielen Projektpublikationen von OMA-AMO ermöglicht.
Eintrittspreise für CONTENT: 6 Euro/3 Euro
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, und Freitag 10 bis 18 Uhr,
Donnerstag 10 bis 22 Uhr, Samstag + Sonntag 11 bis 18 Uhr.



