Industrie und Handwerk

Der Trend: Konsequente Gestaltung und sportive Anleihen

Dass gutes Design immer auch einen Blick über den Tellerrand und die Verknüpfung verschiedener Welten impliziert, zeigt sich in diesem Jahr im Jurierungsbereich Industrie und Handwerk. Die ergonomisch sehr gut durchdachten Werkzeuge erhalten durch ihre Gestaltung eine Anmutung von Produkten aus dem Trendsportbereich. Dieser Eindruck entsteht vor allem durch einen Materialmix: Kunststoffe in blau oder orange mischen sich mit gleichfarbigen gummierten Oberflächen. Neben diesem neuen visuellen Eindruck und Innovationen in der Funktion, würden durch diese Kombination für den Nutzer auch völlig neue haptische Eindrücke möglich, beschreiben es die Juroren Werner Aisslinger, Kenneth Grange und Bruno Sacco. Das Arbeiten mit diesen Werkzeugen erhält eine neue Interpretation: es wirkt weniger streng.

Im Bereich Maschinenbau kristallisiert sich zunehmend heraus, dass das Design hier eine immer wichtigere Rolle spielt und sich in einem Atemzug auch eine neue Ästhetik etabliert. Die Gestaltung der Maschinen sei, so die Juroren, überaus systematisch, die Maschinenteile modular gestaltet und klar aufgebaut. Es fänden sich zudem vielfach “stringente Lösungen und ein durchdachtes Corporate Design” auch bei den Anlagen und Komponenten. Deutlich wird für die Juroren hier in vielerlei Hinsicht, dass die Unternehmen im Bereich Industrie und Handwerk selbstbewußt und sehr konsequent in Innovationen investierten.

Die Jury: Werner Aisslinger, Kenneth Grange, Bruno Sacco

Die Gewinner des "red dot: best of the best" 2004 sehen Sie hier.