


Trend: Unsichtbares Licht
Ein richtungsweisendes Stichwort in Frankfurt war die Reduktion: Man lässt die Leuchtquelle fast unsichtbar werden. Die Leuchte ist im Hintergrund, das Licht ist im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Die Konturen der Leuchte auflösen und somit eine Einheit zur räumlichen Umgebung herstellen, das sei das Ziel in diesem Jahr, bestätigt der Leiter der Designabteilung und Geschäftsführer von Nimbus, Dietrich Brennenstuhl.
Durch den Einsatz von indirektem Licht und Reflektoren, versteckt liegenden Leuchmitteln oder auch in Wand oder Decke eingelassene, schlichte Quadrate entsteht dieser "unsichtbare" Effekt. Dieser Versuch, die Leuchtquelle fast gänzlich aufzulösen, steht in direktem Kontrast zu der Tendenz, die Leuchte als eine skulpturartige Inszenierung zu formen. Beide Extreme waren in Frankfurt zu sehen.
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