


Trend: Neuinterpretationen
Aus bekannten Formen immer wieder andere Entwürfe hervorbringen, mit neuen Augen das Gewohnte sehen und zum Ungewöhnlichen machen: Der Ideenreichtum der Designer war auch dieses Jahr in Frankfurt wieder vielfältig.
Viele Neuinterpretationen gab es zu sehen: Die 60er, 70er und 80er Jahre standen Pate für so manche Farb- und Formengestaltung, zum Besipiel bei der Ufo-ähnlichen Leuchte "O-Space" von Foscarini, die an das Spacedesign der 60er Jahre erinnert. Typisch für die 70er sind die leuchtenden Farben, die allerdings nur vereinzelt zu sehen waren. Deutlicher waren die Zitate der 80er Jahre: Geometrische Formen, kubische Entwürfe, verchromte, glänzende Oberflächen und schlichtes Schwarz-Weiß. Dabei werden aber nicht bestehende Objekte einfach wieder aufgenommen, sondern originell abgeändert.
So hat Artemide den Würfel um eine Ecke reduziert und zu einem neuen Objekt gemacht, das nun von der Decke oder der Wand hängen kann. Für Zumtobel Staff hat Massimo Iosa Ghini einen Deckenstrahler in weißem, schwarzen oder silbernen Aluminiumdruckguss entworfen, der aber in einer völlig unkonventionellen, stromlinienartigen Form erscheint. Die starke Orientierung an den 80er Jahren und die daraus entstehenden Neuheiten hatten Prof. Dr. Peter Zec und Elmar Schüller bereits in Mailand auf der Möbelmesse feststellen können. Auch in Frankfurt ist dieser Trend präsent.
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