Trendgalerie Light + Building 2004
red dot online präsentiert die Trends der Light+Building 2004 in Frankfurt
Vom 18. bis 22. April 2004 wurden in Frankfurt die neuesten Entwicklungen und Trends für Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation gezeigt. Rund 2000 Aussteller aus 46 Ländern haben ihre Produkte präsentiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lichtarchitektur, die mit der Luminale als eigenständiges Kulturereignis im Rahmen der Messe zeigt, welche Ergebnisse die Synergie zwischen Designern, Händlern und Wissenschaftlern hervorbringen kann.
Elmar Schüller bestimmt hier für Sie die Trends 2004:
- Im Mittelpunkt des Interesses steht nicht unbedingt die Leuchtquelle, sondern das Licht: Die Ausformung der Strahlen, das Spiel von Licht und Schatten, eine spezielle Projektion der Lichtkegel – all diese Teile formen zusammen mit dem Raum ein großes Ganzes. Und somit wird das Licht zum Gestaltungsmittel, ein Teil der Architektur.
- Auf die Spitze getrieben wird diese Tatsache, dass die Leuchtquelle im Hintergrund steht, wenn sie gewissermaßen ganz verschwindet. Woher das Licht strömt, ist unwichtig: Die Leuchtquelle wird nahezu unsichtbar, übrig bleiben nur Licht und Raum.
- Aber auch das gegenteilige Extrem findet man in Frankfurt: Die Leuchte als Mittelpunkt des Raumes, gestaltet schon fast als Kunstobjekt. Das Licht in seiner Formvollendung wird zur Skulptur, die alle Blicke auf sich zieht.
- Bei manchen Leuchten gibt es einen hohen Wiedererkennungswert. Einige Modelle erscheinen in einer neuen Perspektive: Die Leuchte ist gewachsen und jetzt eine große Ausgabe bekannter Formen. Vom Zwerg zum Riesen – die Übertragung in Übergröße ist in Frankfurt ein deutlicher Trend: Die Maxiaturisierung.
- Ebenfalls ein Wiedererkennungseffekt entsteht durch die Neuinterpretationen bekannter Formen. Dabei wird immer auch ein Detail abgeändert, so dass eine überraschende Wirkung erzielt wird. So wird zum Beispiel der Würfel als klassische Form genommen, jedoch hängt dieser – um eine Ecke beraubt – von der Wand, anstatt etwa auf dem Tisch zu stehen. Das Spielen mit Vertrautem und Neuem ist ein interessantes Element in der Formengebung der Leuchten 2004.
- Neben den Neuheiten gibt es selbstverständlich auch Klassiker zu sehen, oder solche Leuchten, die versprechen, zu Klassikern zu werden. Auch die Prognosen, die Klassiker von morgen, präsentieren wir Ihnen hier. Daneben werden interessante Perspektiven geboten bei einem Überblick über neue, innovative Materialien sowie die Verwendung und der Einsatz von Licht im öffentlichen Raum.
Die Stimmungen und Eindrücke der Messe haben wir in unseren Trendgalerien eingefangen. Folgende Trendgalerien dokumentieren, welche Richtungen zu den Trends 2004 bei Licht, Technik und Architektur zählen:
Architektonisches Licht
Skulpturales Licht
Licht im öffentlichen Raum
Maxiaturisierung
Materialien
Unsichtbares Licht
Neuinterpretationen
Klassiker
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