
04.08.2004
Neuer europäischer Wettbewerb: 'Design for All' und 'Assistive Technology'
Der erste Wettbewerb für einen ‘Design for All’ und ‘Assistive Technology’-Award wurde von der Europäischen Kommission aus der Taufe gehoben und findet im November 2004 statt. Es werden Einreichungen von Designern, Technikern, Designstudenten und Unternehmen aus ganz Europa angenommen.
Eine professionelle Jury, bestehend aus Mitgliedern der Europäischen Kommission, des Europäischen Behindertenforums und Fachleuten aus den Sektoren 'Design for All' und 'Assistive Technology' wird die Beurteilung vornehmen, und die Gewinner der 'Design for All' und 'Assistive Technology'-Awards bestimmen. Mitglied der Expertenjury ist Prof. Dr. Peter Zec, Leiter des Design Zentrums Nordrhein Westfalen, das den Wettbewerb aktiv unterstützt, und designierter Präsident des Weltdesignerdachverbandes ICSID.
Das relativ neue Designkonzept "Design for All" wird in einem weitgehenden Sinn als Design von Alltagsprodukten und Dienstleistungen verstanden, die einer möglichst breiten Anzahl von Nutzern zugänglich sind. Klassische Beispiele gemäß dem 'Design for All'-Prinzip sind der elektronische Dosenöffner, Servolenkung in Autos und Untertitel in Fernsehprogrammen.
Unter 'Assistive Technology' oder Unterstützungstechnologie versteht man jedes Produkt, Instrument, Anlage, technisches System oder technologiebasierte Dienstleistung, eigens produziert oder allgemein erhältlich, die dazu verwendet werden kann, die funktionellen Fähigkeiten von behinderten Menschen zu erhalten, zu verbessern oder weiter zu entwickeln.
Einsendeschluss für die Einreichungen ist der 15. September 2004. Es wird keine Gebühr erhoben.
Weitere Informationen über die Teilnahmemöglichkeiten finden Sie auf der Website: www.dfa-at-awards.org.
Die Broschüre können Sie hier herunterladen.





