
- Sporthalle Halstenbek, Architekten: André Poitiers Architekten, Hamburg, Jahr der Fertigstellung: 1998, © Foto: Klemens Ortmeyer, Braunschweig

- Neue Synagoge Dresden, Architekten: Wandel Hoefer Lorch + Hirsch, Saarbrücken / Frankfurt am Main, Jahr der Fertigstellung: 2001, © Foto: Lukas Roth, Köln

- Bürohaus Berliner Bogen, Hamburg, Architekten: BRT Architekten, Bothe Richter Teherani, Hamburg, Jahr der Fertigstellung: Ende 2001, © Foto: Jörg Hempel, Aachen / artur, Köln

- Haus R 128, Stuttgart, Architekt: Werner Sobek, Stuttgart, Jahr der Fertigstellung: 2000, © Foto: Roland Halbe, Stuttgart

- Neanderthal Museum zur Entwicklungsgeschichte der Menschheit, Mettmann, Architekten: Zamp Kelp und Julius Krauss, Arno Brandlhuber, Jahr der Fertigstellung: 1996, © Foto: Michael Reisch, Düsseldorf

- Herz Jesu Kirche, München, Architekten: Allmann Sattler Wappner Architekten, München, Jahr der Fertigstellung: 2001, © Foto: Florian Holzherr, München
05.08.2004
Ausstellung Neue Deutsche Architektur in Spanien
Bis zum 12. September 2004 zeigt das Museo de Bellas Artes in Coruña, Spanien, die Ausstellung "Neue Deutsche Architektur – Eine reflexive Moderne". Beleuchtet wird hauptsächlich die Architektur der 90er Jahre.
Eine nationale sowie eine internationale Jury wählten 25 Bauten jüngerer Architekturbüros aus, die sie für richtungsweisend hielten. Zur Verdeutlichung des Profils der Arbeit dieser Architektengeneration werden neben den zeitgenössischen Objekten auch Werke der Klassiker wie etwa Herzog & Partner oder Daniel Libeskind präsentiert, um die Neuentwicklungen gegenüber den Traditionen herauszustellen.
Die Ansicht der deutschen Identität in der Architektur ist umstritten, da die Ausbildung und Arbeit des Architekten inzwischen ohnehin global ist: Es gibt internationale Ausbildungen, weltweit ausgeschriebene Architekturwettbewerbe, multinationale Partnerschaften und grenzüberschreitende Architekturbüros. Dennoch zeigt die Ausstellung, dass die jungen Architekten zwar nicht ortsgebunden sind, aber durch das kulturelle und künstlerische Umfeld ihrer Lebenszentren geprägt sind. Es lassen sich verwandte Vorstellungen und gleichgerichtete Interessen feststellen. Die neue deutsche Architektur lässt sich zwar in keine formalen oder programmatischen Schemata pressen oder sich Schulen, Tendenzen und Traditionslinien zuordnen. Aber es gibt ein Schlagwort, das die Ausstellungsstücke kennzeichnet: Nicht die Pluralität, sondern eine extreme Individualisierung kennzeichnet die derzeitige deutsche Situation. Hybridformen, Überlagerungen und Modifizierungen beherrschen dabei das Bild. Die neue deutsche Architektur ist moderat, nicht auftrumpfend, selbstbewusst, nachdenklich – eben eine Architektur der selbstkritischen, reflexiven Moderne.
Weitere Informationen finden Sie beim Institut für Auslandsbeziehungen unter www.ifa.de sowie auf Spanisch unter museobelasartescoruna.xunta.es.
Neue Deutsche Architektur.
Eine reflexive Moderne
bis 12. September 2004
Museo de Bellas Artes da Coruña
Rúa Zalaeta, s/n
15002 A Coruña
Spanien





