Vito Orazhem, Antonio Ghini und Stefan Müller begutachten eines der Modelle
Antonio Ghini, Brand Manager Ferrari, reiste eigens aus Italien an, um die Ausstellung zu eröffnen
Stefan Müller, Geschäftsführer von Ferrari Deutschland, bei seiner Begrüßungsansprache
Rund 300 Gäste bewunderten bei der Vernissage der Ausstellung die Modelle
Die Modelle vermochten Begeisterung zu wecken
Der Formel 1-Rennwagen von Alain Prost aus dem Jahr 1991 wird als zusätzliche Attraktion während der gesamten Ausstellungszeit zu sehen sein

24.05.2006

Vernissage der Ferrari-Ausstellung "New Concepts of the Myth"

Zahlreiche Design- und Automobilinteressierte kamen zur Vernissage der Sonderausstellung „Ferrari: New Concepts of the Myth“ ins red dot design museum, das noch bis zum 11. Juni 2006 zwanzig Ferrari-Modelle, die in Ferrari-Rot, Schwarz und Silber glänzen, zeigt.

 

Es handelt sich dabei um prämierte Designstudien, die als Prototypen im Maßstab 1:4 aus einem Designwettbewerb hervorgingen, den der italienische Sportwagenhersteller an vier führenden internationalen Designhochschulen durchführte. „Wir wollten wissen, wie junge Designer den Mythos in der Zukunft sehen“, so Stefan Müller, Geschäftsführer von Ferrari Deutschland.

Antonio Ghini, Brand Manager und Leiter der Kommunikationsabteilung von Ferrari S.p.A. in Italien und Stefan Müller, Geschäftsführer von Ferrari Deutschland, begrüßten zusammen mit Vito Oražem, dem Geschäftsführenden Vorstand des Design Zentrum Nordrhein Westfalen, die zahlreich erschienenen Gäste und eröffneten feierlich die Ausstellung.

Die Ergebnisse des Designwettbewerbs können sich sehen lassen: Eine ganze Armee kleiner Sportwagen schmückt momentan die Schürerhalle des red dot design museums. Als Überraschung für die Gäste ist außerdem ein Formel 1-Rennwagen, der F1-91 von Alain Prost aus dem Jahr 1991, für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt worden. Er ist während der gesamten Ausstellungsdauer als Original zu begutachten.

Insgesamt nahmen rund 100 Studenten des Instituto Europeo di Design, Turin (I), der Coventry University – School of Art & Design, Coventry (GB), der Tokyo Communication Arts School, Tokio (J), und des Center of Creative Studies, Detroit (USA), an dem Wettbewerb „New Concepts of the Myth“ teil. Dieser wurde von Ferrari gemeinsam mit Stammdesigner Pininfarina durchgeführt und von dem Aluminiumproduzenten und Ferrari Ausrüster Alcoa unterstützt. Zu den Teilnahmebedingungen für die Studenten gehörte neben der Anfertigung eines Modells im Maßstab 1:4 die Umsetzung konkreter Gestaltungsvorgaben. So sollten die Designentwürfe einerseits innovativ sein und mit kreativer Frische überzeugen, anderseits auch die Aspekte einer tatsächlichen Realisierung berücksichtigen.
 
Die hochkarätige Fachjury unter der Leitung von Luca di Montezemolo kürte vier Siegermodelle und zeigte sich beeindruckt angesichts der Formentwicklungen, die durch die innovativen Arbeiten der Studenten realisiert werden konnten.

Die 20 Finalisten der Automobildesigner von morgen kommen aus 13 verschiedenen Ländern. Die Gewinner dürfen nun ein begehrtes Praktikum beim Ferrari-Designer Pininfarina absolvieren, und ihre Prototypen gehen in einer Wanderausstellung um die Welt. Nach Italien und den USA sind die Ferraris der Zukunft nun auch auf ihrer exklusiven Station in Deutschland für drei Wochen im red dot design museum in Essen zu sehen.