Die Anmeldung zum Red Dot Award: Product Design 2018 ist noch bis zum 9. Februar 2018 möglich
Jedes Produkt wird funktionstüchtig im Original eingereicht
Die Einreichungen werden von den Juroren ausprobiert, bevor sie bewertet werden
Red Dot Juror Vincent Créance bei der Jurierung einer Gitarre
Red Dot Juror Rüdiger Bucher während der Jurierung
Autos müssen angemeldet und versichert sein, da sie von der Jury gefahren werden

04.12.2017

Red Dot Award: Product Design 2018 – Faire Jurierung der Produkte live und vor Ort

Die reguläre Teilnahmephase des Red Dot Award: Product Design 2018 ist in vollem Gange: Noch bis zum 16. Januar 2018 können Hersteller und Designer ihre besten Produkte zum regulären Tarif anmelden. „Latecomer“ haben noch bis zum 9. Februar Zeit, um sich zu registrieren. Nachdem die Anmeldung zum Wettbewerb erfolgt ist, gilt es, die Produkte für den Wettbewerb vorzu-bereiten und sie zu versenden, denn jedes Objekt muss für die Bewertung im Original vorliegen. Ab dann liegt das Urteil über die Designqualität der Einreichungen in den Händen der internationalen Jury. Im März 2018 wird sie für einen mehrtägigen Evaluierungsprozess zusammenkommen, um die Produkte zu testen und zu bewerten.

Internationale Experten bewerten am Original
Das Herz des Red Dot Award: Product Design ist seine Jury. Anerkannte Experten aus aller Welt sichern mit ihrem Fachwissen das hohe Qualitätsniveau des Wettbewerbs und damit die Aussagekraft des Red Dot-Labels. Als einer der weltweit größten Designwettbewerbe garantiert der Red Dot Award eine faire und unabhängige Evaluierung: Alle Mitglieder der Jury verpflichten sich dem „Code of Honour“, der besagt, dass sie nicht an der Bewertung von Produkten teilnehmen dürfen, an deren Herstellungsprozess sie beteiligt waren. Außerdem darf kein Juror bei einem produzierenden Industrieunternehmen beschäftigt sein. Auf diese Weise wird ausgeschlossen, dass die Juroren über ihre eigenen oder die Leistungen direkter Konkurrenten entscheiden.

Der Bewertungsprozess obliegt einer Besonderheit: Jedes Produkt wird funktionstüchtig im Original eingereicht und kann von den Experten angefasst und ausprobiert werden – eine wichtige Grundlage für die Evaluierung, denn Fotos und Präsentationstafeln allein geben keine Gewissheit über die Designqualität eines Produktes. Haptische Faktoren wie die Materialität, die Verarbeitung und die Oberflächenstruktur spielen eine ebenso wichtige Rolle. Aber auch die Funktionalität kann nur nachempfunden werden, wenn das originale Produkt vorliegt.

So ist es beispielsweise wichtig, dass technische Einreichungen mit Zubehör wie Fernbedienungen, Ladegeräten und Adaptern geliefert werden, damit sie an das hiesige Stromnetz angeschlossen werden können. Objekte der Kategorie Licht und Leuchten müssen mit Installationsvorrichtungen bestückt sein, während Fahrzeuge angemeldet und versichert sein müssen, da sie von der Jury gefahren werden. Ausnahmen werden für Einreichungen in der Kategorie „Interior Design“ und für besonders große Produkte, wie Schiffe oder Maschinen, gemacht: Hier bewertet die Jury anhand von Fotos und Filmen.

Die richtige Präsentation der Produkte
Eine wirksame Präsentation des Produktes, die die Jury begeistert und im besten Fall überzeugt, ist besonders wichtig. Neben dem originalen Produkt können Anmelder deshalb Produktdisplays, Präsentationsgrafiken, kurze Beschreibungstexte, Bildmaterial oder ein Video einreichen, um der Jury einen umfassenden Eindruck zu vermitteln.

Anmeldung noch bis zum 9. Februar möglich
Designer und Hersteller aus aller Welt, deren Güter in einem industriellen Fertigungsprozess hergestellt werden, haben noch bis zum 16. Januar 2018 die Möglichkeit, ihre Produkte zum regulären Tarif zum Red Dot Award: Product Design 2018 anzumelden. „Latecomer“ haben noch bis zum 9. Februar Zeit, um ihre Anmeldung abzuschließen.

» Weitere Informationen und Anmeldung unter www.red-dot.de/pd.