Der Designwettbewerb für Produkte besteht bereits seit 1954. Seine Auszeichnung, der "Red Dot", ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel. Die besten Produkte erhalten die Auszeichnung mit dem Red Dot: Best of the Best.

» Red Dot Award: Product Design

Der Wettbewerb für Designkonzepte und Prototypen wird jährlich in Singapur ausgeschrieben. Die höchste Auszeichnung ist der mit SGD 5.000 dotierte Red Dot: Luminary für das beste aller Konzepte.


» Red Dot Award: Design Concept

Der Red Dot Award: Communication Design wendet sich an Agenturen, Designer und Unternehmen aus aller Welt. Die beste Arbeit einer Kategorie wird mit dem Red Dot: Grand Prix prämiert.

» Red Dot Award: Communication Design


News

Montag, 4. Juli 2005

Ross Lovegrove über die Gestaltung der Monaco V4

Verkörperung der Mechanik – Gestaltete Zeit. Am Handgelenk des Schauspielers Steve McQueen prägte sie das Bild der 70er Jahre. Die Armbanduhr mit dem großen quadratischen Gehäuse und dem mystischen Namen „Monaco“ fiel auf. Sie hatte genau den Stil, den Steve McQueen in den 70ern verkörperte. Mehr


Montag, 4. Juli 2005

Jean-Michel Wilmotte: Schwingen der Harmonie

Schwingen der Harmonie. Vogelschwingen haben etwas Mystisches. Eine mögliche Erklärung dafür mag das von ihnen ausgehende Bild sein, die Weite des Horizonts durch sie zu erfahren. Und der griechische Mythos von Dädalus und Ikarus, die mit Schwingen aus Wachs und Federn versuchten wie ein Vogel aus dem kretischen Labyrinth zu fliehen, ist ein sehr aussagekräftiges Bild für den Wunsch nach Harmonie mit den Elementen. Für die Gestaltung ist das Vorbild des Vogelflügels auch deshalb interessant, weil er perfekt konstruiert ist, unübertroffen in seinen Proportionen und Wirkungsmechanismen. Der Leuchtenkopf der Hängeleuchte Mouette ist in der Form eines Vogelflügels gestaltet. Mehr


Montag, 4. Juli 2005

ORA-ÏTO: Linien des Minimalismus

Linien des Minimalismus. Licht definiert einen Raum und durch eine gelungene Gestaltung wird die Lichtquelle zu einem wichtigen Bestandteil dieses Raumes. Die Tischleuchte One Line wirkt wie ein Band, das sich frei im Raum bewegt, „um sich nach mehreren Windungen schließlich auf der Tischplatte niederzulassen.“ Sie folgt der Gestaltungsmaxime eines konsequenten Minimalismus und wird durch ihre bandartige Form zu einem grafischen Element im Raum. Mehr


Sonntag, 3. Juli 2005

Kirsten Antje Hoppert und Steffen Kroll über Schönheit und Form

The Indispensables – Grenzen der Formgebung. Die Tasche Akashi, gestaltet von Kirsten Antje Hoppert und Steffen Kroll, verbindet eine überaus interessante und extravagante Formensprache mit einer Innovation in der Verarbeitung. Bekannte Techniken der Lederformung aus der Schuhherstellung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Leder wird über Spannung in seine endgültigen Formen gebracht und dann verklebt. Dadurch erhält die Handtasche eine ungewöhnliche, skulptural anmutende Form, wobei so gut wie keine Naht benötigt wird. Mehr


Samstag, 2. Juli 2005

Peter Kövari: „Wie ich mich als Designer sehe“

Ästhetisches Crossover. Nicht erst seit Audrey Hepburn oder James Dean sind Sonnenbrillen ein Trendsetter im Accessoire- Bereich. Dabei ist eine Sonnenbrille keineswegs nur ein schicker Modeartikel, sondern mit ihrer Bedeutung für den Schutz der Augen vor Blendung, UV-Licht und Luftzug ein echtes Performance-Produkt. Die von Peter Kövari gestaltete Titan-Sonnenbrille P‘8404 greift in ihrer Gestaltung den aktuellen Trend des Crossover auf. Mehr


Samstag, 2. Juli 2005

Shin Miyashita über Technologiegestaltung mit dem Benutzer im Blickfeld

Gut definiert. Videoaufnahmen sind ein interessantes und sehr populäres Kommunikationsmedium. Evolutionär erfolgte seit dem Beginn der Entwicklung dieses Mediums in den 70er Jahren auch die Entwicklung entsprechender Speichermedien wie z.B. des VHS-, S-VHS- oder des Betamax-Formats. Das aktuelle Format der DV-Kassette erlaubt nun Auflösungen, die in den 70ern noch undenkbar gewesen wären. Der von Shin Miyashita gestaltete HDR-FX1 ist dabei der erste HDV1080i-kompatible digitale High-Definition-Camcorder, der Aufnahme und Wiedergabe von High-Definition-Videos auf DV-Kassetten ermöglicht. Mehr


Samstag, 2. Juli 2005

Edmund Englich über Design als Mehrwert für den Kunden

Skulpturen der Kommunikation. Die ersten Fernseher waren sorgsam gehegte Möbelstücke. In den frühen 50er Jahren war deshalb auch eher die Farbe des Furniers als die Gestaltung insgesamt entscheidend für den künftigen Fernsehbesitzer. Heute ist der Fernseher ebenso ein Kultobjekt wie in den 50ern, nur unter gänzlich anderen Voraussetzungen: Heute spielt die Gestaltung eines Fernsehers eine entscheidende Rolle. Wichtig für die Gestaltung eines „modernen“ Fernsehers ist, ob er Emotionen wecken kann und wie innovative Technologien so umgesetzt werden, dass sie mit der Gestaltung harmonieren. Der Gestaltung des Fernsehers Spheros R 37 Masterpiece gelingt die schwierige Gratwanderung, eine der Technologie angemessene Form zu finden. Mehr


Freitag, 1. Juli 2005

Das Bose Corp. Designteam über die Designphilosophie des Bose Wave Music Systems

Wellen im Labyrinth – Form für den Klang Den Klang durch Gestaltung abzubilden, ihm eine Form zu geben, ist ein überaus wichtiges Thema in der Geschichte des Designs. Das aktuelle Wave Music System von Bose ist die Neuinterpretation eines vor zehn Jahren entwickelten Gerätes, das schnell zu einem Klassiker avancierte. Die Designphilosophie des Bose Wave Music Systems verrät das Bose Corp. Designteam hier. Mehr


Freitag, 1. Juli 2005

Peter Maly und Carsten Gollnick über dreidimensionale Webtechnik

Dreidimensionale Webtechnik: Faden für Formen. Sqr belebt die Technik des Webens neu. Der Webteppich tritt dezent auf und offenbart seine Besonderheit auf den zweiten Blick. Hier erklären die Designer Peter Maly und Carsten Gollnick das Design des Sqr. Mehr


Freitag, 1. Juli 2005

Held + Team über die Gestaltung von chirurgischen Instrumenten

Feinfühlig. Als der spanische Bischof und Eroberer Diego de Landa einst befahl, die Aufzeichnungen über das medizinische Wissen der Mayas zu verbrennen, wusste er nicht, dass er Unwiederbringliches vernichtete: Die Maya waren Meister der Chirurgie und konnten hoch komplizierte Eingriffe mit großem Geschick ausführen. Auch heute gibt es in der Medizin noch viele Fachgebiete, in denen das „handwerkliche“ Arbeiten eine große Rolle spielt. In der Urologie ist die Resektion einer vergrößerten Prostata ein solcher Bereich. Mehr